Die Top 10 unter den Weinen Sardiniens

Perdera, Monica, DOC, Argiolas (Serdiana)

Märchenhaftes, rubinrotes Juwel mit Granatreflexen im unteren Preissegment aller sardischen Rotweine, ergänzt durch kleine Mengen Carignano und Bovale. Duftet und schmeckt üppig nach Waldbeeren, der perfekt mit reifen Tanninen harmonieren. Gambero Rosso: 2 (von 3) Gläsern; Robert Parker: 90 von 100 Punkten [mehr]

Guter Preis: um die 6 Euro

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Balajana, Vermentino, IGT, Cantina Gallura (Tempio)

Sardiniens erster Vermentino, der in Barrique gereift wird und zu einem Volltreffer wurde. Durch das Bukett, das nach Salbei und Geraniol duftet, ziehen sich betörende Noten von Vanille und Eichenholz. Trocken und cremig auf der Zunge mit caramellartigen Tanninen, ergänzt durch Töne von Gewürzen und Blumen. [mehr]

Guter Preis: um die 12 Euro

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Buio, Carignano, DOC (Sant’Anna Arresi)

Elegant und zugleich rassig, duftet nach roten Beeren, Pfeffer und Geranien. Rubinrot mit leichtem Granat-Schimmer. Schmeckt nach balsamischen Essenzen, von Tönen jungen Holzes durchzogen. [mehr]

Guter Preis: Um die 9 Euro

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Cagnulari, Cagnulari, IGT, Azienda Vinicola Chessa (Usini)

Von den Spaniern im 15. Jahrhundert auf die Insel gebracht, lange vergessen, vor 30 Jahren wiederentdeckt und erst seit kurzem durch moderne Kellereimethoden in reiner Form zu nie dagewesener Güte gebracht: Der Wein der Traubenart Cagnulari, der den gleichen Namen trägt, schmeckt intensiv nach dunklen Beeren, ist kräftig und harmonisch, durchzogen von angenehmen Tanninen und würzigen Noten, die von der Lagerung in Eichenfässern stammt. [mehr]

Guter Preis: Um die 12 Euro

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Dule, Cannonau, Riserva, DOC,  Giuseppe Gabbas (Oliena)

Schmeckt nach seidigen Tanninen, weich, warmfruchtig und duftet nach Aromen von Kirschen, Lakritz und Leder. Reiner Cannonau, der 12 Monate in französischen Eichenfässern und ebenso lang in der Flasche reift. Gambero Rosso: 3 (von 3) Gläsern [mehr]

Guter Preis: um die 15 Euro

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Korem, Bovale Sardo, IGT, Argiolas (Serdiana)

Gelungenes Wagnis mit einer von Winzern nicht gerade geliebten Traube (mit Hilfe von Carignano und Cannonau), was doppelt für Argiolas spricht. Duftet nach Himbeeren. Brombeeren und Sauerkirschen, im Mund ergänzt von Vanille, leichten Tanninen und Gewürzen. [mehr]

Guter Preis: um die 17 Euro

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Icoré, Cannonau, DOC, Cantina Sociale di Dorgali (Dorgali)

Reiner Cannonau, ohne technischen Schnickschnack dadurch aufgewertet, dass die Erträge auf den Granitböden östlich von Nuoro niedrig gehalten werden. Reift ein halbes Jahr in Eichenfässern. Salbei und Geraniol dominieren das Bukett, im Mund trocken und weich mit dezenten Aromen von karamellartigen Tanninen, Gewürzen und Beeren.  [mehr] 

Guter Preis: um die 5,50 Euro

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I Graniti, DOCG, Pedra Majore (Calangianus)

Zu 100 Prozent biologisch angebaut und gekeltert, sticht dieser Vermentino unter der anspruchsvollen Konkurrenz hervor durch äußerst reinen, weichen und unaufdringlichen Geschmack, dem der entschieden bittere Abgang vieler Konkurrenten fehlt, hell von Charakter wie auch seine strohgelbe Farbe. [ mehr ]

Guter Preis: Um die 9 Euro

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I Papiri, Vermentino, Grand Cru, D.O.C., Santa Maria La Palma (Santa Maria La Plama, Provinz Alghero)

Herrlich weich mit intensivem, aber ausgewogem Fruchtaroma, zarte Noten von Melone und Banane, Mandelnoten im Abgang: Dieser Grand Cru, der von einer der größten Kellereien Sardiniens stammt, deren gesamtes Sortiment 3,5 Millionen Flaschen pro Jahr umfasst, ist in Sachen Qualität und Preis kaum zu schlagen.

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Guter Preis: 8 bis 9 Euro

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Rocca Rubia, Carginano, Riserva, DOC (Santadi)

Eines der Aushängeschilder der neuen sardischen Weinwirtschaft. Die Carignano-Traube steht für die bergige Sulcis-Region im Südwesten Sardiniens. Und Rocca Rubia, kreiert von Italiens Wein-Papst Giacomo Tachis, steht für Carignano, und zwar das Beste von ihm: das Bukett wallend vor Wald- und Wiesenfrüchten mit Tönen von Vanille, Leder und Lakritz, harmonisch und ausdauernd im Mund andauern. [mehr]

Guter Preis: um die 12 Euro

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