Frisch & funky: Wasser- und Lufttemperaturen in Sardinien halten sich nach mildem Winter die Waage

Kühl, aber cool: Der Hügel Monte Turno bei Castiadas im Spätwinter 2020, gesehen von Ivan Enrico Pusceddu

Villasimius, 15. Februar 2020. Der Winter fällt in diesem Jahr nicht nur in Mitteleuropa aus, sondern auch im Mittelmeer. Die Landwirte bekommen natürlich die Krise beim Blick auf das Temperatur-Rekordhoch der vergangenen 30 Jahre. Denn die Pflanzen treiben zu früh aus. Zudem sind die Böden schon jetzt viel zu trocken, da die Witterung nicht nur warm, sondern auch niederschlagsarm war.

Frühreisende des Spätwinters auf Sardinien hingegen profitieren von einem Temperaturenmix, der ungewöhnlich ausgeglichen ist. Denn sowohl die durchschnittlichen Luft- als auch Wassertemperaturen liegen deutlich höher als üblich. Gilt der Februar als der unangenehmste Monat mit Lufttemperaturen, die selbst an der Küste oft in unteren einstelligen Bereich absacken können, liegt das Mittel im Augenblick an der Küste bei 12 bis 16 Grad – mit deutlich höher gefühlten Temperaturen um die 20 Grad, wenn die Sonne rauskommt und der Wind nicht weht. Und auch die vier Meere um Sardinien herum changieren mit Werten zwischen rund 14 und 15 Grad zwei Grad über dem Durchschnitt.

Hier ein Link zu den aktuellen Wasseroberflächentemperaturen mit 3-Tage-Vorschau und einer Wochen-Vorschau von rund 20 ausgewählten Orten der Insel.

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