Meer, Macchia, Minen: Cammino di Santa Barbara im Sulcis zu Italiens schönstem Trekking-Trail gekürt

Immer wieder ein spektakulärer Blickfang: Der Pan di Zucchero in der Nähe von Nebida.

Cagliari, 16. Mai 2020. Italien hat 20 Provinzen (gleich den deutschen Bundesländern), und keine einzige hat nicht wenigstens ein Stück Alpen, Apennin oder etwa Vulkane wie den aktiven Ätna zu bieten. Doch der schönste Trekking-Trail liegt in Sardinien: der Cammino Minerario di Santa Barbara. Das befanden Ende Januar zumindest die Teilnehmer an einer Umfrage des größten Trekking-Portals camminiditalia.org. Die insgesamt 386 Kilometer lange Etappen sind in 24 Einzelabschnitte unterteilt und haben eine durchschnittliche Länge von 16 Kilometern.

Wer die Gegend in der südwestlichen Insel-Provinz Sulcis-Iglesiente kennt, weiß, was hier neben gediegensten Carignano-Weinen die Besonderheiten der einzigartigen Landschaft ausmachen: eine sehr grüne Macchia, atemberaubende Ausblicke auf die felsige Küste, archäologische Kleinode und alte Minen-Anlagen, die immer zahlreicher in ihrer Bausubstanz gesichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Der Pan di Zucchero von oben. Linka im Hintergrund als Strich am Horizont: die Isola di San Pietro.

Online-Infos zu den Trails gibt es hier bei der Fondazione Cammino di Santa Barbara, die vor drei Jahren gegründet wurde. Wer lieber ein Buch in der Hand hat, kann es hier bestellen.

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