Solinas beharrt auf Zwangs-Coronatest – Entscheidung für Flüge und Fähren nach Sardinien ab 3. Juni in letzter Sekunde?

Valentino Spanu und Vanessa Norberti wurden vor einer Woche als einzige Passagiere in einem Airbus A320-200 mit 168 Plätzen von Düsseldorf nach Olbia geflogen – vergeblich, weil Eurowings eine NOTAM-Meldung des Flughafens nicht richtig „interpretiert“ hat, in der klar stand, dass der Flughafen für kommerzielle Flüge geschlossen ist. Spanu hat Sardinien Intim erzählt, wie es zu dieser verrückten Odyssee kam. Foto: privat

Cagliari, 31. Mai 2020. Auch der Samstag hat vier Tage vor der beschlossenen Wiedereröffnung von Italiens Landesgrenzen keinerlei Klarheit gebracht in der heftig umstrittenen Frage, ob ein negativer Corona-Test zwingend Voraussetzung für Reisen nach Sardinien sein wird. Eine für Samstag angekündigte Video-Konferenz zwischen den Präsidenten der 20 italienischen Regionen und der Regierung von Giuseppe Conte, die unter anderem auch diese Frage klären sollte, fand bislang nicht statt.

Damit wächst die Unsicherheit weiter, ohne dass sich irgendeine Lösung abzeichnet, ob Passagiere, die ab kommendem Mittwoch von italienischen Fährhäfen und den beiden Flughäfen Mailand (Malpensa) und Rom (Fiumicino) nach Sardinien wollen, an Bord gelassen werden oder nicht, wenn sie keinen negativen Corona-Schnelltest vorlegen können.

Hier alle aktuellen wichtigsten Zahlen
zur Coronakrise auf Sardinien

Sardiniens Präsident Christian Solinas (Partito Sardo d’Azione) hatte am 14. März folgenden zeitlichen Fahrplan für die Wiedereröffnung Sardiniens in einem Regierungsdekret festgelegt:

1.Juni: An diesem Tag ist die Wiederaufnahme der zivilen Flugverbindungen nach Rom und Mailand von den Flughäfen Olbia und Alghero geplant. Das gleiche gilt für Cagliari, wo sich der einzige Flughafen befindet, der auch während des Lockdowns die Flugverbindungen zum Festland aufrecht erhielt – allerdings bis zum 3. Juni nur mit Sondergenehmigungen.

15.Juni: An diesem Tag sollen alle drei Flughäfen Sardiniens wieder für den kompletten nationalen italienischen Flugverkehr geöffnet werden – mit Ausnahme der italienischen Regionen, in denen die Covid-19-Infektionsrate über der zulässigen Schwelle liegt.

25.Juni: Die sardischen Flughäfen werden wieder für den internationalen Flugverkehr geöffnet.

Auf dem Flughafen in Olbia landen nicht nur die meisten VIPs in Privatflugzeugen, sondern auch historische Propellermaschinen wie diese hier. Sie diente Filmaufnahmen für George Clooneys Film Remake von Jospeh Hellers Anti-Kriegsroman „Catch 22“ in Sardinien.

„Test wird zwangsläufig freiwillig sein“: Nieddu
fällt Sardiniens Regierungschef in den Rücken

Solinas ist bislang allerdings klare Antworten schuldig geblieben, wie genau die Kontrolle der Tests bei der Einreise ablaufen soll. Vor zwei Tagen fuhr ihm sein Gesundheitsminister Mario Nieddu (Lega) in die Parade. „Der Test wird zwangsläufig freiwillig sein, wir können niemanden dazu zwingen“, so Nieddu. „Wir sind in den Händen der Regierung (in Rom, Anm.d. Red.) in Erwartung von möglicherweise gleichen Bedingungen für alle“. Und dies, obwohl die Regierung in Rom ausdrücklich den Regionen eingeräumt hat, die Sicherheitsmaßnahme wegen der Corona-Pandemie individuell erhöhen zu können.

„Mein Vorschlag kommt nicht aus dem Nichts“: Solinas beruft sich auf Kanaren und Korsika

Obgleich die Kritik an Solinas Vorstellungen von Seiten der sardischen Tourismusdienstleister und anderen verschiedenen Regionen vom „Kontinent“, wie die Sarden den Rest Italiens nennen, wächst, bleibt Solinas hartnäckig – und will dies auch „bis zuletzt“ bleiben. „Mein Vorschlag kommt nicht aus dem Nichts“, sagte Solinas am Samstag der Zeitung „La Repubblica“ (Paycontent) in einem Interview.

Der 43-Jährige bezieht sich dabei auf angeblich entsprechende Regelungen, die die Kanarischen Inseln bereits getroffen hätten. Und auch Korsika solle den zeitnahen Nachweis eines negativen Coronatests für den Sommer zur Bedingung von Reisen auf die nördliche Nachbarinsel gemacht haben.

„Tests funktionieren längst“ – mit Millionären:
So verdutzt Solinas Interviewer von „Repubblica“

Zudem erklärte er dem verdutzten Interviewer von „Repubblica“, dass diese Regelung auf Sardinien bereits seit dem 21. Mai praktiziert werde – und zwar auf dem offiziell noch geschlossenen Flughafen in Olbia. Was Solinas indes verschweigt ist, dass diese Sondergenehmigung nur für Privatjets aus Italien gilt. Und damit für gutbetuchte Gäste, die in ihre Villen an der Costa Smeralda lüften wollen.

Diese partielle Öffnung des Flugverkehrs war von Solinas selbst angekündigt worden – und zwar als Test für alle 20 italienischen Regionen, wie sich ein solcher Zwangs-Coronatest in der Praxis umsetzen ließe.

„Unrealisierbar“: Flughafen Olbia
erteilt Solinas-Vorschlag Absage

Doch so großartig können die Erkenntnisse wohl nicht gewesen sein. Denn statt praktische Vorschläge zu machen, die sich nicht nur Millionäre, sondern auch normale Urlauber leisten und die auch logistisch umgesetzt werden können, fehlt bislang jede Spur. Mehr noch: Die Flughafengesellschaft von Olbia selbst hat der Regeriung Solinas schon kurz nach dem Testballon mit den Millionärs-Privatflügen eine Absage für die Idee von Zwangstests erteilt, da an den Flughäfen keine Logistik und nicht einmal Platz für solche Kontrollen vorhanden wäre. Und auch Kanaren scheine für Solinas keine praktikable Lösung gefunden zu haben. Denn statt wie versprochen etwas Konkretes vorzulegen, hat Sardiniens Präsident die komplette Verantwortung für die Organisation und Umsetzung der Zwangstest trotzig an die Regierung Conte in Rom abgegeben.

Solinas deutet an, dass es eine
Regelung ohne Zwangstests geben könnte

Allerdings schließt offenbar selbst Solinas inzwischen nicht mehr aus, dass es den Zwangstest am Ende doch nicht geben werde. Nicht zuletzt, weil Francesco Boccia, Italiens Minister für die Regionen, vor einigen Tagen darauf hingewiesen hat, dass die von Solinas geplante Verweigerung der Einreise „verfassungswidrig“ sei. Solina: „Wenn die Regierung uns weiterhin ’nein‘ sagt, ohne valide Alternativen vorzuschlagen, dann wird sie auch die Verantwortung für eine Öffnung ohne Kontrollen übernehmen müssen“, sagte Solinas der angesehenen Zeitung. Als „Plan B“ nannte Solinas erneut „eine Mischung aus Selbstauskunft und einer Tracing-App für Touristen“. Auch das war jedoch bislang von der Regierung Rom als „unrealisierbar“ verworfen worden.

„Gastfreundlichkeit anpassen“: Warum Solinas vor allem auf italienische Urlauber setzt

Fragt sich nur, wie lange es nun noch dauert, bis die Region Sardinien sich endlich auf eine klare Linie einigt. Denn das Zaudern dürfte ansonsten zu einer weiteren heftigen Stornierungswelle führen, die schon jetzt große Schäden in der Tourismusbranche hinterlassen hat.

Auf die abschließende Frage, ob er mit diesem Verhalten dem Tourismus in Sardinien nicht einen „weiteren Schlag“ verpasse, antwortete Solinas „La Repubblica“, dass es „unvermeidlich“ sei, dass der Tourismus in diesem Jahr stark komprimiert werde. „Viele haben Angst, sehr viele haben ökonomische Verluste erlitten, weswegen sie auf Urlaub verzichten müssen.“ Dies sei der Grund, weswegen Sardinien in diesem Jahr auf einen „internen Tourismus“ setze – womit er wohl hauptsächlich italienische Gäste meint. Denn auch bei seinen widersprüchlichen Angaben zur Organisation der Corona-Schnelltests sprach Solinas stets nur von erforderlichen Verfügbarkeiten der Präparate in italienischen Apotheken. Die ausländischen Gäste spielen offenbar keine Rolle bei seinen Überlegungen. „Wir sind ein gastfreundliches Volk. Diese Notsituation aber erfordert Anpassungen von Gastfreundlichkeit und Sicherheit.“

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Eine Wüste direkt am karibischen Meer – das ist Is Arenas Biancas, die legendären Dünen bei Porto Pino. Foto: Daniele Macis

Sardinien knickt ein wegen Zwangs-Coronatest: Freie Flüge und Fährfahrten ab 3. Juni rücken näher

Cagliari, 29. Mai 2020. Die Regierung Sardinien scheint im Kampf um einen verpflichtenden negativen Corona-Schnelltest als Bedingung für eine Einreise auf die Insel einzuknicken. Kleinlaut gab der unter heftiger Kritik stehende sardische Gesundheitsminister Mario Nieddu (Lega) am Freitag nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa am Rande einer Pressekonferenz bekannt: „Der Test wird zwangsläufig freiwillig sein, wir können niemanden dazu zwingen“, so Nieddu. „Wir sind in den Händen der Regierung (in Rom, Anm.d. Red.) in Erwartung von möglicherweise gleichen Bedingungen für alle“, so der Lega-Politiker weiter.

Gesundheitsminister fällt Sardiniens
Regierungschef offen in den Rücken

Einen Tag zuvor noch hatte Sardiniens Regierungschef Christian Solinas (Partito Sardo d’Azione) noch posaunt, dass Gästen ohne einen negativen Coronatest der Zutritt zu Sardinien verwehrt werde. Dutzende Male hatte der 43-Jährige, ungelenk agierende Präsident der Region in den vergangenen Wochen immer wieder von der Notwendigkeit eine „passaporto sanitario“ gesprochen, eines Gesundheitspasses, von dem nicht mal er selbst wusste, wer ihn ausstellt und wie er aussehen soll. Nun fällt ihm sein Gesundheitsminister offen in den Rücken. Denn Nieddu behauptet frech: „Es ist niemals der Vorschlag eines ‚passaporto sanitario‘ gemacht worden.“

Wahrscheinlichkeit für Einreisen
nach Sardinien ohne Coronatest steigt

Mit dieser Ankündigung dürfte die Wahrscheinlichkeit erheblich gestiegen sein, dass nun jeder, der vom 3. Juni an nach Sardinien mit dem Flugzeug oder der Fähre einreisen will, dies trotz anhaltender Corona-Pandemie auch wie bisher ohne jeglichen zusätzlichen Gesundheitsnachweis machen kann. Der sardische Regierungschef Christina Solinas fordert einen negativen Schnelltest als Bedingung nach wie vor. Doch nachdem bereits bis auf Sizilien alle anderen Regionen und auf der italienischen Minister der Regionen, Francesco Boccia, Solinas signalisiert hatten, dass diese Reglung nicht mehrheitsfähig und verfassungswidrig sei, schwinden nun Solinas Chancen drastisch, dass er doch noch seinen Willen durchsetzen kann.

Dafür spricht außerdem, dass es derzeit keine anerkannten verlässlichen Covid-Schnelltests gibt. Zudem würde eine solche Regelung vor allem für aus dem Ausland anreisende Urlauber ein erhebliches Risiko bedeuten, die Reise – womöglich mit Kindern im Gepäck – im letzten Moment am Fährterminal oder am Flughafen abbrechen zu müssen.

Entscheidende Gespräche mit Regierung Conte
sollen morgen stattfinden

Solinas, der eigentlich für die anderen Regionen einen realisierbaren Plan für die Schnelltests vorlegen sollte, legte jedoch zu keinem Zeitpunkt machbare Vorschläge zu all den ungelösten Problemen vor. Wochenlang sorgte er mit unterschiedlichen, teils widersprüchlichen Variationen für Verwirrung – und zog sich damit nicht nur die Wut vor allem ausländischer Urlauber zu, sondern auch jene der sardischen Tourismusindustrie, von denen viele Betriebe bereits ums Überleben kämpfen.

Das Treffen zwischen den 20 italienischen Regionen und der Regierung von Premierminister Giuseppe Conte, bei dem eine möglichst einheitliche Regelung für die Zeit nach der Öffnung der Landesgrenzen für das Ausland beschlossen werden soll, findet nun doch erst am Samstag statt.

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Sorgt für immer mehr Unmut in der sardischen Tourismusindustrie und unter Hunderttausenden Urlaubern: Sardiniens Regierungschef Christina Solinas.

„Ohne negativen Coronatest kein Einschiffen, kein Boarding“: Sardinien schockt Urlauber vor Grenzöffnung

Cagliari, 28. Mai 2020. Er hat es gesagt: Eine Woche, bevor Italien die Landesgrenzen trotz der Coronapandemie am 3. Juni für das Ausland wieder öffnet, hat Sardiniens Präsident Christian Solinas erklärt, dass er die Inselgrenzen dicht lassen wird für diejenigen, die ohne den Nachweis eines aktuellen, negativen Corona-Tests einreisen wollen. Ohne auch nur ein einziges Detail über die Art des Tests, seine ausreichende Verfügbarkeit selbst in Italien (dort ist noch kein anerkannter Schnelltest auf dem Markt) oder seine Anerkennung im Fall der Einreise ausländischer Touristen zu machen.

Alle aktuellen Zahlen-Infos zur Pandemie in Sardinien hier

Solinas, der für die Regionalpartei „Partito Sardo d’Azione“ auf dem Regierungssessel in der Hauptstadt Cagliari Platz genommen hat, der „Sardischen Partei der Aktion“, ist damit wahrhaft in Aktion getreten kurz vor dem Treffen zwischen den italienischen Regionen und der italienischen Regierung am Freitag, um über die Öffnung Italiens am 3. Juni zu beraten.

„Aus meiner Sicht“: Solinas verunsichert Tourismussektor und Hunderttausende Urlauber

Fairerweise und auch mit Rücksicht auf Abertausende, die diese Nachricht in erheblicher Weise betreffen könnte, sollte an dieser Stelle eingeschoben werden, dass Solinas diese folgenschwere Aussage nicht in einer Regierungserklärung und auch nicht in einem seiner Dekrete fixiert hat, sondern in einem Interview der Sendung „Un giorno da pecora“ („Ein Tag als Schaf“). Und damit in einer hochironischen Unterhaltungssendung des öffentlichen Senders Radio Rai Uno, die von zahlreichen mehr oder weniger geistreichen Witzen der Moderatoren und der Schlagfertigkeit der Gäste lebt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Wörtlich sagte er: „Chi arriva senza certificato dal mio punto di vista non può imbarcarsi in partenza, quindi non arriva in Sardegna“. Zu Deutsch: „Wer ohne Zertifikat (Anm.d.Red: Solinas bezieht sich auf einen negativen, nur wenige Tage alter Corona-Schnellstest) ankommt, der kann sich aus meiner Sicht weder einschiffen noch ins Flugzeug steigen, er kommt folglich nicht nach Sardinien.“

Doch vor dem Hintergrund der Coronakrise, der Krise des Tourismussektors und der Tatsache, dass viele Urlauber schon fast die Koffer gepackt haben und es in Italien noch immer keine anerkannten Schnelltests gibt, birgt diese Aussage einen erheblichen Sprengstoff sowohl für die sardische Tourismusindustrie, die in diesem Jahr noch völlig ohne Einnahmen ist, und für Zehntausende von Touristen, die Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Euro bereits in Reisen und Unterkünfte investiert haben.

Geradezu lächerlich sind die Aussagen in Bezug auf die Tatsache, dass es eigentlich die Region Sardinien sein sollte, die sich angeboten hat, ein Konzept für die anderen Regionen zu erarbeiten, wie in der Coronakrise zusätzliche Schutzmaßnahmen in Bezug auf die Millionen von Urlaubsgästen gewährleistet werden kann.

Doch wochenlang kamen von Solinas und seiner Regierung, der auch die fremdenfeindliche Lega von Italiens Ex-Innenminister Mattero Salvini angehört, nur unklare und oft widersprüchliche Erklärungen zu diesem Thema. Und jetzt, kurz vor dem Treffen am Freitag, schiebt der Präsident der Region Sardinien die Verantwortung der Regierung in Rom zu und nimmt den italienischen Minister der Regionen, Francesco Boccia in die Pflicht, gegen dessen Haltung ätzend, dass Sardinien nicht einfach einen „Gesundheitspass“ zum Einreisedokument erklären könne. Solinas: „Der Gesundheitspass ist für den Minister Boccia nicht verfassungskonform? Ich hätte mir von einem Minister eine Lösung erhofft angesichts der Tatsache, dass nur noch wenige Tage bis zum 3. Juni fehlen.“

Corona-Einreiseregeln: Entscheidung droht
auf den 3. Juni verschoben zu werden

Und dann meldet Ansa unter Berufung auf den sardischen Gesundheitsminister Mario Nieddu zudem auch noch, dass die Kommission der Regionen sich nicht vor dem 3. Juni treffen wird, um über den „sardischen Vorschlag eines Gesundheitspasses in ganz Italien zu debattieren“. Womit Nieddu, der sich in der Coronoa-Krise auf Sardinien ähnlich unglücklich wie Solinas bewegt hat, nicht weiter ankündigt, als dass Sardinien das ganze Land in Geiselhaft nimmt bei der Lösung der Frage, ob Touristen einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen müssen oder nicht.

Allein diese Aussagen zeigen, wie hanebüchen die sardische Regierung derzeit die eigene Region verwaltet. Klar ist, dass sich die Regierung in Rom wohl kaum diese Geiselhaft gefallen lassen dürfte, weswegen niemand die Aussagen des 43 Jahre alten Juristen Solinas aus Sassari nicht allzu wörtlich nehmen sollte. Besonders förderlich sind sie nach all den Unsicherheiten, die Solinas in den vergangenen Wochen zur Wiederaufnahme der Tourismussaison schon verbreitet hat, allerdings nicht. Und sie zeigen leider auch, dass Solinas‘ Bemerkung bei der Radiosendung „Ein Tag als Schaf“ trotz des amateurhaften „aus meiner Sicht“, dass sich kein Ministerpräsident in einer so delikaten Angelegenheit leisten dürfte, wohl doch nicht nur einfach so dahingesagt hat.

Ziemlich wahrscheinlich ist im Augenblick wohl nur, dass es zunächst zu einem heftigen Krach zwischen Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte und Christian Solinas kommen dürfte. (eni)

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Sardinien mit Forderung nach Corona-Schnelltests für Urlauber isoliert

Cagliari, 28. Mai 2020. Bei der Regelung von Corona-Sicherheitsmaßnahmen in der Sommersaison auf Sardinien geht es drunter und drüber. Zwei Tage vor dem möglicherweise entscheidenden Treffen zwischen den italienischen Regionen und der Staatsregierung und verblasste am Mittwoch die Möglichkeit für Sardiniens Regierungschef Christian Solinas immer mehr, die von ihm geforderten Corona-Schnelltests vor der Einreise als Pflicht für jeden neuankommenden Gast durchsetzen.

Das, was Solinas vor allem fehlt, ist Zeit. Denn am 1. Juni – am kommenden Montag – wird der Flugverkehr von Mailand und Rom auf der einen und Cagliari und Olbia auf der anderen Seite wieder aufgenommen. Am 3. Juni wird es für die Italiener dann erlaubt sein, sich nach zweieinhalb Monaten Lockdown wieder frei zwischen den Regionen zu bewegen. Hinzu kommen die Touristen vor allem aus dem EU-Ausland, die dann ebenfalls wieder ohne Reiseeinschränkungen nach Italien dürfen. Eine Ausnahme bleibt Sardinien. Denn Solinas besteht weiterhin stur darauf, dass Urlauber und andere Gäste, die nach Sardinien wollen, einen Corona-Schnelltest machen müssen, bevor sie sich frei auf der Insel bewegen können.

Verlässlicher Schnelltest aus der Lombardei
„sollte im Laufe des Sommers kommen“

Am Donnerstagfrüh wurde bekannt, dass die Corona-Schnelltests, die an der lombardischen Universität Insubria derzeit entwickelt werden, erst im Laufe des Sommers marktreif sein dürften. „Das Team muss noch die abschließende Testphase durchführen, bevor die Zulassung für das Präparat beantragt werden kann – ein Verfahren, dass im Laufe des Sommers abgeschlossen werden sollte“, zitiert „L’Unione Sarda“ den sardischen Gesundheitsminister Mario Nieddu. Zwischen den Zeilen heißt das aber auch, dass es das Produkt vielleicht auch überhaupt nicht geben wird. Auf keinen Fall jedoch Anfang Juni, wenn Italien seine Grenzen wieder öffnet und auch den Verkehr innerhalb der Regionen wieder zulässt, heißt es in dem Bericht weiter.

Kritik an Solinas‘ Strategie wächst weiter

Und so ist es kein Wunder, dass sich kritische Stimmen von Tag zu Tag mehren, die der Idee von Solinas eine Absage erteilen. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass die von ihm vorgeschlagene Strategie schlicht „unrealisierbar“ sei (siehe vorheriger Eintrag). Und bis auf die Region Sizilien gebe es keine einzige andere der 20 Regionen Italiens, die Solinas Vorschlag teilen, berichtet „L’Unione Sarda“ am Mittwoch.

Zwar könnte es durchaus passieren, dass bei dem für Freitag angesetzten Treffen der Regionen mit der Regierung in Rom der Vorschlag von Solinas mehrheitlich abgelehnt wird. Bisher wird er nur von Sizilien unterstützt. Was allerdings nicht zwingend bedeutet, dass Solinas die Touristen dann mit einem seiner sich fast täglich ändernden „Plan B“ ins Land lassen kann. Ein Alternativvorschlag besteht aus einer Selbstauskunft, mit der Touristen ihre Gesundheit attestieren, was sowohl medizinisch als auch juristisch kompletter Schwachsinn und diametral seiner Sorge gegenübersteht, dass Touristen die Infektionsrate auf der Insel wieder nach oben treiben könnten. Im Augenblick liegt die Reproduktionsrate bei 0,27 – der zweitbeste Wert in ganz Italien. Theoretisch bliebe ihm auch noch eine weitere Möglichkeit: ein neues Dekret erlassen, dass die Tourismussaison auf Sardinien so lange aufschiebt, bis ein verlässlicher Covid-Schnelltest verfügbar ist.

Plausibler scheint allerdings aus jetziger Sicht, dass der 43-Jährige bei dem Treffen am Freitag vor der Übermacht der anderen Regionen und der Regierung in Rom einknicken und sich auf die Einhaltung von Abstandsregeln beschränken könnte, die nicht nur in den Hotels, Geschäften und dem öffentlichen Raum gelten, sondern auch an den Stränden.

Zahlreiche Flüge ab dem 15. Juni wieder buchbar

Ungeachtet all dieser offenen Fragen (ein unverbindlicher Tipp von Sardinien Intim: abwarten mit dem Buchen von zumindest von Flügen, bis die Bedingungen für die Einreise endlich, endlich, endlich geklärt sind – es kann sich nur noch um wenige Tage bis Anfang Juni handeln!) können inzwischen bei den Fährgesellschaften (Moby und Tirrenia erstatten geben Gutscheine für ausgefallene Reisen aus, siehe Tickereintrag 25. Mai) sowie bei Alitalia ab dem 3. Juni von Rom und Mailand wieder Tickets nach Sardinen gebucht werden. Und nach EasyJet ziehen jetzt auch weiter Fluggesellschaften für Buchungen ab dem 15. Juni nach, ab dem italienische Inlandflüge von allen Flughäfen nach Sardinien laut sardischer Regierung wieder erlaubt sind, bis dann am 25. Juni die internationalen Flüge folgen sollen.

Laut dem Newsportal Sardiniapost nimmt Ryanair am 21. Juni wieder die Verbindung zwischen Bergamo und Bologna mit drei Flügen pro Woche nach Alghero wieder auf, von August an mit fünf Flügen pro Woche. Neben weiteren Flughäfen vom italienischen Festland sollen Flüge von Frankfurt Hahn ab dem 2. Juli, von Genf und Memmingen ab dem 1. Juli und von Stuttgart an dem 29. Juni nach Alghero wieder aufgenommen werden. (eni)

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Hoffnung auf Covid-Schnelltests gebremst – EasyJet fliegt ab 15. Juni, Strände mit limitierter Besucherzahl

Cagliari, 27. Mai 2020. Die Entscheidung um Einreiseregeln für Touristen für Sardinien während der Coronakrise geht in die entscheidende Runde. Drei Tage, bevor die Regierung von Sardinien Einschränkungen in Bezug auf Kontrollen bekanntgeben will, zeichnet sich jedoch schon ab, dass trotz einer angekündigten Freigabe der Flughäfen für internationale Flüge am 25. Juni auch ausländische Touristen schon deutlich früher nach Sardinien reisen können.

So gab die Low-Cost-Airline EasyJet am Dienstag bekannt, die ersten Flüge, die von italienischen Inlandsflughäfen Richtung Sardinen starten, am 15. Juni wieder aufzunehmen. Geplant sind nach Angaben von Ansa zunächst drei Flüge pro Woche von Mailand/Malpensa nach Olbia und Cagliari. Vom 1. Juli an soll die Flugzahl dann erhöht werden, gab EasyJet Italien am Dienstag bekannt. Die Verbindung ist damit auch für Gabelflüge von Deutschland, Österreich und der Schweiz über Mailand von zentraler Bedeutung.

Mailand und Rom dürften zudem bereits am dem 3. Juni für nicht-italienische Sardinienurlauber von großer Bedeutung sein, da die kommerziellen Flüge nach Sardinien bereits am 1. Juni von diesen beiden Städten wegen der Aufrechterhaltung der „continuità territoriale“ wiederaufgenommen werden, die ein Minimum von Fluganbindungen zwischen Sardinien und Kontinental-Italien garantieren soll. Vom 3. Juni an sind grundsätzlich auch wieder Flüge nach Italien (bislang mit Ausnahme von Sardinien) möglich, da Italien an jenem Tag zum ersten Mal seit zweieinhalb Monaten seine Grenzen wieder öffnet.

Wahrscheinlichkeit von Covid-19-Schnelltests
vor Einreise Sardiniens nimmt ab

Wass die Hoffnung von Sardiniens Regierungschef Christian Solinas auf verpflichtende Covid-19-Schnelltests vor der Einreise nach Sardinien angeht, gab es am Dienstag einen deutlichen Dämpfer aus Rom. Die Idee sei schlicht „unrealisierbar“, urteilte Italiens Vize-Gesundheitsminister Pierpaolo Sileri. Das Hauptproblem sei nicht nur, einen Schnelltest zu finden, der wissenschaftlich „verlässliche Ergebnisse“ garantiere, sondern auch, eine einheitliche Regelung zu finden, die für ganz Italien gelte, sagte Sileri laut „L’Unione Sarda“, die sich auf Radio 24 beruft. Sileri wollte jedoch komplett ausschließen, dass es doch noch eine Regelung zu Schnelltests geben könne, die mit anderen Ländern abgestimmt werden könne.

Strenge Auflagen: Abstandsregeln und
niedrige Gästezahlen an Sardiniens Stränden

Unterdessen zeichnet sich ab, dass viele die Kommunen vor allem für sehr prominente, in der Regel stark besuchte Strände die Zahl der Badegäste drastisch reduzieren wird, um die Einhaltung der Abstandsregeln nicht zu gefährden. So will Baunei für Cala Goliritzé die Maximalzahl auf 250 Gäste begrenzen – was 100 weniger wären, als bereits jetzt als Maximalzahl festgelegt ist, berichtet Ansa. Der Strand wird wie inzwischen viele andere auch von Mitarbeitern der Gemeinden überwacht und kontrolliert. Der Strand kann zudem nur über das Meer oder zu Fuß über einen bergigen Pfad erreicht werden. Für diesen Strand, der zu den schönsten der gesamten Insel zählt, müssen inzwischen 6 Euro Tagesgebühr für den Zutritt gezahlt werden. Ein freier Platz an diesem Strand kann über die App „Heart of Sardinia“ gebucht werden, über die auch die Platzdisponibilität geprüft werden kann.

Die 10 schönsten Strände Sardiniens

Auch für andere Strände sind bereits Maximalzahlen festgelegt worden. Soll dürfen in Santa Maria Navarese maximal 1300 Personen pro Tag an den Strand, 550 in Cala Mariolu, 350 zur Spiaggia dei Gabbiani, 1600 lautet das Limit für Cala Sisine. (lee)

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Dunkle Wolken am Horizont über dem Rosa Strand von Budelli.
Foto: Mauro Morandi

Corona-Test oder Selbstauskunft für Urlaubsreisen? Sardinien verspricht Lösung bis Freitag

Cagliari, 25. Mai 2020. Bis Freitag soll definitiv feststehen, wie die Einreise von Touristen nach Sardinien vom 3. Juni an während der Coronapandemie in diesem Sommer geregelt werden soll. Das versprach zumindest am Montagabend Sardiniens Präsident Christian Solinas bei einer Video-Pressekonferenz, berichten sardische Medien.

Solinas hatte in den vergangenen Wochen immer wieder darauf bestanden, dass Gäste vor der Einreise nach Sardinien mit einem ärztlichen Attest nachweisen müssten, dass sie zeitnah negativ auf das Coronavirus getestet wurden. Allerdings gelang es ihm bis heute nicht, dafür – wie den anderen italienischen Regionen und der Regierung in Rom versprochen – einen machbaren organisatorischen Weg aufzuzeigen.

Hauptproblem des Vorschlags von Sardiniens
Präsident Solinas macht fassungslos

Das Hauptproblem macht eigentlich fassungslos. Denn zum einen stellen zahlreiche namhafte Mediziner die seriöse Verlässlichkeit von Covid-Schnelltests, wie Solinas sie fordert, komplett in Frage. Zum andern ist sieben Tage vor der Öffnung der italienischen Grenzen vollkommen unklar, wer diese Speichel-Schnelltests herstellen soll. Mit anderen Worten: Solinas schlägt einen Weg vor, für dessen Realisierung zahlreiche Voraussetzungen fehlen. In Italien sind jene umstrittenen Tests, an denen einige pharmazeutische Firmen arbeiten, noch nicht einmal zugelassen, geschweige denn produziert.

Solinas, der aus Sassari stammt und von Beruf Jurist ist, zieht nun einen ganz schlauen Plan aus der Tasche: Die Regierung in Rom solle dafür sorgen, dass dieser Test realisiert werden könne. „Uns interessiert nicht, wer ihn umsetzt und wieviel er kostet. Uns interessiert, dass die Bürger ihn machen können“, zitiert ihn die Nachrichtenagentur Ansa.

Verunglückte Zahlenspiele vom Präsidenten

Wobei das Wort „Bürger“ nahelegt, dass Solinas hier ausschließlich von Italienern redet. Wo ausländische Gäste, die oft mit Direktflügen im Ausland starten, einen solchen Test machen oder unter welchen Bedingungen wie und wo anerkennen lassen könnten, dazu sagt der 43-jährige Jurist nur eines: nichts. Stattdessen phantasiert er von 2,5 Millionen Touristen, die Sardinen in diesem Jahr erwarte (die Zahl entspricht dem Durchschnitt eines normalen Jahres ohne Coronapandemie, die den Tourismus in den ersten fünf Monaten komplett paralysiert hat). Und sagt bei anderer Gelegenheit, dass die Coronakrise für Sardiniens Tourismusbranche einen Einbruch von 70 Prozent in diesem Jahr bedeute. Sardische Berufskollegen von Solinas witzeln schon, dass der pausbäckige Sassarese mit dem graumelierten Mittelscheitel sein Jura-Diplom vielleicht wie der jüngere Sohn des einstigen Lega-Nord-Chefs Umberto Bossi in Albanien erschlichen haben könnte.  

Für den Fall, dass die Regierung in Rom bei den gemeinsamen Gesprächen bis Freitag den sardischen „Plan A“ ablehnen würde, schlägt Solinas als „Plan B“ den Einsatz einer Tracking-App sowie eine „eigenverantwortete Bescheinigung“ über den Gesundheitsstatus der Gäste vor, die sie bei der Einreise im Flugzeug oder auf der Fähre abgegeben sollen.

Kommt Solinas „Plan B“, oder verwirft Rom Öffnung des Binnenverkehrs für den 3. Juni?

Da die Regierung in Rom mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Schnelltests nach den naiven Wunschvorstellungen des Rechtsanwalts aus Sassari aus dem Hut zaubern wird, kommt Solinas „Plan B“ automatisch eine größere Bedeutung zu. Wobei selbst die sardischen Regierung sich nicht sicher zu sein scheint, ob das Kabinett von Giuseppe Conte, dass sich bei der Bewältigung der Pandemie bisher als sehr tapfer und sachorientiert erwiesen hat, ob auch der „Plan B“ vielleicht nicht von den Profis vom Festland verworfen wird. „Wir werden sehen, ob die Wiederaufnahme des Reiseverkehrs zwischen den Regionen für den 3. Juni bestätigt wird“, zitiert Ansa Eugenio Zoffili, einen Abgeordneten der sarischen Lega, die als Juniopartner mit Solinas „Partito Sardo d’Azione“ die Regierung bildet. (lee)

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Erste Flüge für alle Touristen offenbar ab 3. Juni möglich

Cagliari, 25. Mai 2020. Trotz weiterhin ungeklärter Regeln für Corona-Schnelltests und einer unvollständigen, widersprüchlichen und verwirrenden Kommunikation von Seiten der sardischen Regierung über coronabedingte Reiseauflagen scheint es auch für ausländische Touristen grundsätzlich möglich zu sein, bereits am 3. Juni nach Sardinien zu reisen. Und damit fast pünktlich zu Beginn der Pfingstferien. Eine Entscheidung zur Auflage von Covid-19-Schnelltests und dem organisatorischen Ablauf fällt vielleicht am Montag, 25. Mai, bei erneuten Gespräche mit der Regierung in Rom.

Zwar sollen die Flughäfen Olbia, Cagliari und Alghero ihre Pforten für Flüge aus dem italienischen Ausland erst wieder am 25. Juni öffnen. So hat es Sardiniens Regierungschef Christian Solinas am 13. Mai bekanntgegeben.

Hier aktuelle Infos von Sardinien Intim zum Pandemie-Stand auf Sardinien

Flüge von Mailand und Rom nach Sardinien
offenbar ab 3. Juni für alle Touristen möglich

Doch zumindest eingeschränkt scheinen Flüge von Rom und Mailand aus nach Sardinien nicht nur für Italiener ab dem 1. Juni, sondern auch für ausländische Touristen möglich zu sein, die sich ja ab dem 3. Juni legal wieder in Italien aufhalten können.

Die Flüge von Rom nach Cagliari mit Alitalia beispielsweise sind laut Buchungsportal bis einschließlich 6. Juni komplett ausgebucht. Ab dem 7. Juni aber sind Tickets wieder erhältlich (Stand 24.05.20, 10.30 Uhr). Und ab dem 3. Juni fällt auch für Sardinien sowohl die Quarantänepflicht als auch die Sondergenehmigung weg, mit der bis zum 2. Juni für Reisen nach Sardinien triftige Ausnahmefälle begründet werden müssen (eine gebuchte Urlaubsreise zählt nicht dazu).

Auch Fähren scheinen Linienverkehr nach Sardinien am 3. Juni wieder aufzunehmen

Das Gleiche gilt offenbar auch für die Fährverbindungen zwischen Sardinien und dem Festland, zu denen Solinas bislang überhaupt keine Stellung bezogen hat. Bei den beiden großen Fährgesellschaften Tirrenia und Moby wird bei Buchungen vor dem 3. Juni darauf hingewiesen, dass für Reisen bis einschließlich 2. Juni die genannte Sondergenehmigung zwingend erforderlich ist. Für Buchungsanfragen ab dem 3. Juni entfällt dieser Hinweis jedoch.

Die Fährgesellschaften Moby, Tirrenia und Toremar haben wegen der unsicheren Pandemie-Lage jedoch beschlossen, „den Passagieren entgegenzukommen, die es vorziehen, ihre Reisepläne zu ändern“, heißt es wörtlich dazu auf der deutschen Homepage des Buchungsportals:

  • die Umbuchungsgebühren im Falle von Ticketänderungen werden vorübergehend nicht berechnet
  • im Falle einer Stornierung der Reise wird ein Gutschein in Höhe des vollen Ticketwertes vergeben, der für Reservierungen und Abfahrten bis zum 31.12.2021 anwendbar ist

Das einzige, was alle Reisende den inzwischen zahlreichen Ankündigungen von Solinas zufolge bei einer Einreise nach Sardinien vorlegen müssen, ist ein ärztlich beglaubigtes negatives Covid-19-Testergebnis in Form eines Schnelltests, der zwischen 20 und 25 Euro kostet und deren medizinische Verlässlichkeit umstritten ist.

Regeln für Corona-Test: Entscheidung könnte
am 25. Mai bei Gesprächen mit Rom fallen

Nicht zu fassen, aber wahr ist, dass Solinas weiterhin konkrete Angaben dazu schuldig bleibt, wie und wo zum Beispiel ausländische Test-Bestätigungen anerkannt werden. Und so lange das nicht geklärt ist, empfiehlt es sich natürlich, vorsichtig zu sein bei eventuellen (Um-)Buchungen.

Der Druck auf Solinas jedenfalls wächst von Tag zu Tag. Denn dem Regierungschef bleibt nur noch exakt eine Woche, die Modalitäten für die Wiederöffnung der Touristensaison auf Sardinien zu klären. Möglicherweise könnte am Montag, den 25. Mai, eine Entscheidung zur Regelung der Covid-19-Tests fallen. Denn genau darüber will die sardische Regierung mit der italienischen Regierung am Montag, den 25. Mai, beraten, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Mit einer Lösung zum Thema „passaporto sanitario“ (Gesundheitspass), der Urlaubern und Gästen vor der Einreise gegen Nachweis eines frischen Covid-19-Tests ausgestellt werden soll, hatten die anderen italienischen Regionen den sardischen Minister für Gesundheit, Mario Nieddu, bereits vor rund zwei Wochen beauftragt. (lee)

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Corona und Sardinien: Hotelverband fordert klare Regeln oder Einreise ohne Covid-19-Zwangstest

Sonnenuntergang von der Bastione in Cagliari. Foto: Fiorella Sanna

Cagliari, 23. Mai 2020. Der sardische Hotelverband Federalberghi hat Christian Solinas, den Präsidenten der Region Sardinien, scharf für seine verwirrenden Statements zur Organisation der Sommersaison zu Coronazeiten kritisiert. „Eine Milliarde Euro vom (sardischen, Anm.d.Red.) Bruttoinlandsprodukt riskieren auf diese Art und Weise, verbrannt zu werden, wenn es nicht schnell eine klare und präzise Kommunikation gebe, wie in diesem Jahr der Urlaub auf der Insel verbracht werden kann“, ätzt Verbands-Chef Paolo Manca in einem Interview mit dem Newsportal Sardiniapost gegen Solinas.

Wegen der widersprüchlichen Angaben zu möglichen pandemiebedingten Einreisebeschränkungen insbesondere in Bezug auf Coronatests (siehe Post 22. Mai unten) habe es eine riesige Stornierungswelle von Montag bis Mittwoch gegeben, so Manca.

Inzwischen seien die Stornierungen zwar wieder zurückgegangen. „Dafür haben exponentiell die Anfragen in den Herbergen zugenommen von Gästen, die wissen wollen, was sie tun müssen, um Ferien in Sardinien machen zu können.“

Gefragt, ob er einen Gesundheitspass mit dem Nachweis eines aktuellen, negativen Cornonavirus-Tests befürworte, den Solinas zur Bedingung für eine Einreise von Personen machen will, die nicht offiziell auf Sardinien ihren Wohnsitz haben, sagte Manca: „Ich kann diesen Begriff überhaupt nicht hören.“

Die Gesundheit habe in jedem Fall Priorität, weil sie bei einer Pandemie alle Bürger betreffe. Aber durch die verwirrenden Erklärungen des Präsidenten der Region sei Sardinien „für einige Tage regelrecht vom Tourismusmarkt verschwunden“.

Einreise nach Sardinien ohne
Corona-Zwangs-Test als Alternative

Manca erklärte, dass aus seiner Sicht ein Gesundheitspass nicht gerechtfertigt sei, „da es zwischen den italienischen Regionen keine Grenzen gibt. Wir wollen nur wissen, welche Kontrollen die Touristen machen müssen, damit wir denen, die noch zu uns kommen wollen, dies mitteilen können“. Wenn eine Region Regeln erlasse, die einen negativen Corona-Test voraussetze, dann müsse sie die Voraussetzungen dafür schaffen. Eine Alternative dazu sei, die Tests nicht zur Bedingung für eine Einreise zu machen, sondern auf freiwilliger Basis anzubieten. Zudem gefalle ihm auch nicht der Begriff „Covid free“, den Solinas neuerdings verwendet, um Werbung für Sardinien zu machen. „Zu sagen, wir seien eine coronafreie Insel, entspricht nicht der Realität. Das Virus zirkuliert noch immer. Wir haben noch immer Covid-19-Fälle“, sagte Manca dem Newsportal. (eni)

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Airbus aus Düsseldorf fliegt nach Olbia – Sarden verweigern Landeerlaubnis und schicken Maschine zurück

Oblia, 23. Mai 2020. Schnauze voll von Corona, den Einschränkungen und dem ätzenden Hin und Her der sardischen Regierung zu den Einreisebedingungen, oder doch „nur“ unfähig, Richtlinien über Flugverbote lesen oder allenfalls eventuell berechtigte Notfall-Ausnahmeflüge vorab sauber zu kommunizieren? Noch ist nicht klar, was die Fluggesellschaft Eurowings dazu bewegt hat, heute Früh einen Airbus des Typs A320-200 um 6.20 Uhr in Düsseldorf nonstop mit dem Flugziel Olbia starten zu lassen. Klar ist nur: die Flugaufsicht Olbia verweigerte der Maschine, in der nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa nur „wenige Passagiere“ an Bord waren, die Landeerlaubnis, nachdem sie offenbar bereits im Anflug auf den Gallura-Flughafen an der Costa Smeralda war. Die Maschine habe in der Luft Kehrt machen müssen in Richtung Rheinmetropole.

Abgesehen von all den sardischen Unklarheiten über die epidemiebedingten Voraussetzungen einer Einreise von Urlaubern auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel dürfen im Augenblick noch nicht einmal Italiener selbst nach Sardinien reisen – und zwar weder mit dem Flugzeug noch mit dem Schiff. Der Flugverkehr, so hat es die sardische Regierung beschlossen, wird zuerst für die Sarden selbst am 1. Juni wiedereröffnet – und zwar nur zwischen den drei sardischen Flughäfen Olbia, Cagliari und vermutlich auch Alghero sowie den beiden Festland-Flugzielen Rom und Mailand. Am 15. Juni wollen die Sarden dann den Inlandsflugverkehr wieder völlig freigeben, am 25. Juni soll der internationale Flugverkehr wieder auf der Insel landen können. Zudem hat Eurowings offenbar auch die allgemeine Wiedereröffnung des EU-Reiseverkehrs ignoriert, die erst am 3. Juni inkrafttreten wird.

Die Flughafengesellschaft Gaesar teilte mit, dass sie zuvor die übliche „Notice to Airmen“ (NOTAM) übermittelt habe, um mitzuteilen, dass der Flughafen Olbia derzeit nicht einsatzbereit ist. Einzige Ausnahme ist eine kleine Landebahn für Privatflugzeuge.  (lee)  

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Aquamarine Dünung an der Küste in der Gallura. Foto: Daniele Macis

Streit über Sardinien-Reisen ab 3. Juni – Corona-Schnelltests für 25 Euro sollen als Nachweis akzeptiert werden

Cagliari, 22. Mai 2020. Obwohl vor allem ausländische Touristen nichts so sehr brauchen in diesen komplizierten Coronazeiten bei der Reiseplanung für den Sommer, gibt es trotz inzwischen wochenlanger Beratungen in der Region Sardinien genau das noch immer nicht: klare Regeln. Und dies, obwohl die Reproduktionsrate des Coronavirus auf Sardinien derzeit mit 0,27 der zweitbeste Wert unter allen 20 Regionen ist (die genauen Zahlen gibt es hier bei Sardinien Intim).

Die ersten, die nach jetzigen Planungen der italienischen Regierung theoretisch wieder nach Sardinien dürften, sind die Italiener aus den anderen 19 Regionen – und zwar vom 3. Juni an. Dieser spezielle Mittwoch ist auch der erste Tag, an dem Nicht-Italiener ohne festen Wohnsitz wieder in das Bel Paese reisen dürfen – und zwar ohne jedwede Quarantäne-Auflage.

Je mehr Zeit vergeht, desto
unübersichtlicher wird die Lage

Der Haken ist gleich ein Doppelhaken. Im Augenblick sieht es nämlich so aus, als wenn selbst die Italiener nicht alle nach Sardinien könnten an jenem 3. Juni. Denn obwohl von jenem Datum an grundsätzlich die Reisen innerhalb der italienischen Regionen nach einem Beschluss der italienischen Regierung wieder erlaubt sein sollen und auch die Grenzen zum Ausland an diesem Datum wieder geöffnet werden sollen, ohne dass eine Quarantänepflicht besteht, streiten nun die Regionen untereinander, wer wann wohin reisen darf.

Zwar liegt die Hoheit über diese grundsätzliche Entscheidung beim italienischen Gesundheitsminister und damit bei der Regierung von Premierminister Giuseppe Conte. Doch die Regierungschefs der einzelnen Regionen können zusätzliche Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie erlassen, was die Einreise betrifft. Und so scheint es, dass die Lage umso unübersichtlicher wird, je mehr Zeit vergeht. Derweil steigt die Zahl der Stornierungen der Sommerurlaube in Sardinien weiter, Tag um Tag.

Streit mit der Regierung in Rom
um Entscheidungsgewalt

Die neueste verwirrende Regel, die ausländische Gäste völlig außen vor lässt: Reisen von einer Region in die andere sollen nur möglich sein, wenn die Regionen zur gleichen Risiko-Gruppe in Bezug auf die Reproduktionszahl zählen: hoch, mittel oder niedrig, berichtet jetzt der Corriere della Sera. Die Risikostufen werden demzufolge aus einem Potpourri verschiedener Parameter wie Reproduktionsrate, Infektionsquote und Quote der Patienten errechnet, die wegen einer Covid-19-Erkrankung auf Intensivstationen behandelt werden. Jeden Freitag werde die Risikogruppe neu anhand aktueller Daten aus den Regionen ermittelt.

Solinas: Ärztlich beglaubigte negative Ergebnisse von Corona-Schnelltest für 25 Euro reichen als Nachweis

Zu möglichen zusätzlichen Begrenzungen gehört auch der so genannt „passaporto sanitario“, der Gesundheitspass, mit dem Reisende nach Sardinien nachweisen müssen, das sie coronavirusfrei sind und nach Angaben des sardischen Regierungschefs Christian Solinas lediglich zwischen 20 und 25 Euro kosten. Das negative Testergebnis, so der noch immer vage Plan von Solinas, dürfe maximal eine Woche vor dem Tag der Abreise gemacht worden sein.

Wenn die Tests möglich wären, dann könnten nach der der Vorstellung der sardischen Regierung die Touristen tatsächlich schon am 3. Juni wieder nach Sardinien reisen. Es gibt nur ein kleines Problem: in Italien sind die zwei Schnelltests, die in Italien entwickelt wurden, noch nicht produziert und in der Zulassungsphase. Schwer vorstellbar also, wie Solinas das bis zum 3. Juni schaffen will. Ganz abgesehen davon, dass der italienische Minister für die Regionen Francesco Boccia zuletzt gestern erneut daran erinnert, dass es „Sache des Staates ist zu entscheiden, wann wo und wie“ die Italiener sich zwischen den Regionen bewegen könnten, berichtet „L’Unione Sarda“.

Ob ausländische Touristen, die am 3. Juni wieder nach Italien reisen dürfen, zumindest mit den Fähren nach Sardinien dürfen, wenn sie einen negativen Covid-Spreicheltest vorweisen, bleibt so unklar wie die Frage, wer sich vor der Einreise um die Anerkennung der Tests kümmern soll, die natürlich vor der Abreise im Heimatland gemacht werden müssten. Das Gleiche gilt für Solinas Wunschvorstellung, dass die Touristen die Kosten für die Covid-Tests sich bei den Unterkunftskosten anrechnen lassen können.

Eine von vielen Rechnungen, die Solinas bislang ohne den Wirt gemacht hat. Und eine Katastrophe für den Versuch, die Saison 2020, die schon zu einem guten Teil ins Wassser gefallen ist, zu retten, was noch zu retten ist. (lee)

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Jetzt fix: Sardinien-Urlauber müssen Corona-Test vorlegen – Kosten auf Unterkunft anrechenbar

Maria Pia, der Stadtstrand von Alghero – gesehen
von Daniele Macis.

Cagliari, 21. Mai 2020. Sardinien eilt mitten in der Coronakrise in Riesenschritten auf die Sommersaison zu. Nun ist eine weitere wichtige Entscheidung gefallen, die für alle Urlauber gilt: Wer nach Sardinien einreisen will, muss einen „passaporto sanitario“ vorlegen, eines Gesundheitspasses. Mit diesem Pass müssen die Einreisenden mit einem ärtlichen Attest nachweisen, dass sie sich vor der Einreise negativ auf das Coronavirus testen lassen haben.

Neu ist, dass die Tests nach Angaben von Christian Solinas, dem Regierungschef von Sardinien, auf „circuiti regionali“ angerechnet werden können – ohne diese allerdings genau zu erklären. Damit dürften jedoch wohl vor allem die Unterkünfte gemeint sein – vom B&B über den Agritruismo bis hin zum Hotel und Ferienhaus.

Aber der wegen seiner verwirrenden und unvollständigen Krisenkommunikation heftig in der Kritik stehende sardische Regierungschef Christian Solinas wäre nicht Solinas, wenn nicht auch bei der jüngsten Presseerklärung zentrale Details fehlen würden. So ist bislang weiter unklar, wie zeitnah der Test vor der Einreise gemacht werden muss. War bisher von einer Dauer von nicht mehr als sieben Tagen die Rede, sind es nach Informationen des des Newsportals „Sardiniapost“ nun nur noch „vier bis fünf Tage“.

Ebenso unklar ist, ob die Hotels überhaupt mitspielen werden bei der Anrechnung der Covid-Tests. Interessenvertreter haben bereits mehrfach zur Bedingung gemacht, dass die Hotels dafür im Voraus von der Region Sardinien oder der italienischen Regierung bezahlt werden müssen.

Weiterhin nicht explizit geregelt ist auch, welche Tests anerkannt werden. Im Gespräch sind zudem Schnelltests, die die sardische Regierung direkt an den Anflugs- und Abfahrtshäfen für 20 bis 25 Euro pro Kopf anbieten will. Aber diese Speichelschnelltests sind nicht nur noch nicht einmal in italienischen Apotheken zu finden, sondern noch nicht einmal in Italien produziert, berichtet Sardiniapost.

Besorgniserregend ebenso Solinas wirre Angaben, dass er in diesem Sommer mit rund 2,5 Millionen Gästen auf Sardinien rechnet – was der jährlichen Durchschnittszahl in den letzten Jahren entspricht. Und ein paar Tage später wieder erklärt, dass der Tourismus in diesem Jahr um bis zu 70 Prozent einbrechen werde. In einem Interview mit Rai Radio sprach er in der Sendung „Un giorno da pecora“ (Ein Tag als Schaf) vor einigen Tagen (siehe Ticker-Eintrag weiter unten am 13. Mai) in Zusammengang mit der Organisation des Badebetriebs an Sardiniens Küsten davon, dass Sardinien über „Tausende Kilometer von Stränden“ verfüge. Die gesamte (und überwiegend felsige) Küste ist jedoch lediglich etwas mehr als 1800 Kilometer lang, knapp 595 davon mit Sandstrand.

Die sardische Regierung, die die Regeln für die Einreise festlegt, wird inzwischen heftig und offen angegriffen vom Hotelverband Federalbgerhi wegen der fehlenden Klarheit für die Touristen, wie genau der Nachweis erfolgen. Inzwischen würden Hunderte Touristen ihre Reisen deswegen für den Sommer stornieren und damit nicht nur den Juni als dringend nötigen ökonomischen Neustart infrage stellen, sondern die gesamte Saison.

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Hoteliers schlagen Alarm: Unklare Corona-Regeln lassen Storno-Welle über die Insel schwappen

Tavolera im Frühlingsschein über Ginsterbüschen, gesehen vom Porto San Paolo von Daniele Macis.

Cagliari, 19. Mai 2020. Viele Hotels auf Sardinien sind trotz der Coronakrise bereit für die neue Touristensaison. Doch nun schlagen die Hoteliers Alarm: Aufgrund der unklaren Regeln, unter welchen Bedingungen ein Urlaub während der Coronapandemie ablaufen soll, melden viele Hotelinhaber bereits jetzt eine erste große Stornierungswelle für die vor der Tür stehende Sommersaison. Dies meldet am Dienstag „L’Unione Sarda“.

„Lösung in zwei Tagen – oder wir verlieren auch den Juli und damit die ganze Saison“

Tag für Tag gebe es inzwischen „Hunderte Stornierungen“, viele von rund 80.000 Saisonarbeitskräften riskierten, in diesem Jahr ohne Einkommen zu bleiben. „Wir verlangen klare und zuverlässige Informationen innerhalb von zwei Tagen“, zitiert das Blatt aus einer Erklärung des Hotelverbandes Federalberghi in seiner Erklärung, die sich an die sardische Regierung unter Regionalpräsident Christian Solinas wendet. „Wenn diese Bedingungen für Reisen nach Sardinien nicht aufgestellt werden, verlieren wir auch die Möglichkeit, im Juli zu arbeiten“, heißt es weiter. Und in diesem Fall seien die ökonomischen Schäden so groß, dass die meisten Hotels in diesem Jahr überhaupt nicht mehr öffnen könnten.

Der Verband fordert von der Regierung vor allem zwei vordringliche Lösungen: die Regeln für die Strandnutzung und eine „klare Kommunikation der Behörden über die Bedingungen für die Einreise in Sardinien“. Die Regierung Solinas arbeitet bereits seit mehreren Wochen an den Bedingungen, hat aber nach wie noch keine einheitliche Regelung gefunden, wie italienische Touristen vom 3. Juni an und internationale Gäste vom 25. Juni einreisen können (Sardinien Intim berichtete ausführlich, siehe unten).

Auch Regelungen an Häfen völlig unklar

Und dann wird Solinas auch direkt angegriffen. „Wir haben dem Präsident der Region Christian Solinas schon vor Wochen unser „Protokoll für eine sichere Beherbergung“ übergeben, das landesweit mit allein Virologen, Experten und Beteiligten abgestimmt wurde“, heißt es in dem Papier. Alles sei längst bereit für die neue Saison. „Doch die potenziellen Reisenden sind immer verwirrter und kehren Sardinien den Rücken, weil es keine Klarheit über zu befolgende Regeln gibt.“ Eine „kleine Buchungswelle“ der letzten Tage sei inzwischen nicht nur abgeebbt, und nun kämen die Stornowelle wieder in Fahrt. So ist nach wie vor bislang bei möglichen Regelungen der Einreise nur von Flughäfen die Rede.

Was mit dem Fährverkehr und an den Häfen passiert, ist weiter unklar. Bislang gilt nach einem Dekret der Regierung in Rom, dass der Fährverkehr von und nach Sardinien bis zum 2. Juni für den normalen Reiseverkehr weiterhin gesperrt bleibt. Am 3. Juni wird Italien wieder die Grenzen für das Ausland öffnen. Doch die Regierung Solinas hat noch keine Daten und Regelungen explizit für die Einreise über Fährhäfen bekanntgegeben.

Unklar bleiben auch weiterhin die Vorstellungen der Regierung über einen „Gesundheitspass“, über den ebenfalls bereits seit mehreren Wochen diskutiert wird“. Immerhin wurde jetzt erstmals bekannt, dass dieser Pass den Urlaubern bei der Reise ausgehändigt werden soll – und mit dem verifiziert werden soll, ob die Gäste sich vorher auf das Coronavirus kontrollieren lassen haben. Als Bedingung wurde bisher der Nachweis eines negativen Tests genannt, der entweder maximal sieben Tage vor der Abreise gemacht wurde oder direkt in den Hotels nach der Ankunft. Der Hotelverband hat letztere Variante aber schon als unrealisierbar abgelehnt. Es sei den, die Region Sardinien würde die notwendigen Kontrollen mit Ärzten unterstützen.

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Sardinien-Urlaub ab 25. Juni – Plan: Schnelltests, Fieber-Check, Tracking-App für drei Urlaubstage

Legt eine neue Foto- und Video-Serie mit Reistipps auf Sardinien auf:
Ivan Enrico Pusceddu, hier auf der Sella del Diavolo bei Cagliari zu sehen.

Cagliari, 18. Mai 2020. Die Bedingungen, unter denen Touristen in diesem Sommer Urlaub auf Sardinien trotz der anhaltenden Pandemie des Coronavirus machen können, werden langsam konkreter. Nachdem die sardische Regionalregierung in Cagliari am Wochenende ausgeschlossen hatte, dass es an den drei Flughäfen Olbia, Cagliari und Alghere Schnelltests geben könnte, favorisiert Regierungschef Christian Solina jetzt die Variante eines „passaporto sanitario“ („Gesundheitspasss“), den jeder Tourist vor der Einreise vorlegen muss. Dies berichtet „L’Unione Sarda“ unter Berufung auf ein Interview, das Solinas der Zeitung „Sole 24 ore“ gab.

Offenbar plant Solinas nun, dass die Touristen Abstrich-Schnelltests machen sollen, deren Ergebnis binnen 20 Minuten feststeht. Benötigt würden zwei Millionen dieser Schnelltests, und die Region sei gerade dabei, die Lieferketten abzusichern, heißt es in dem Bericht.

Allerdings lässt der Bericht zentrale Fragen völlig offen. So ist zum Beispiel nicht klar, wo genau diese Tests stattfinden sollen. Solinas spricht davon, das diese Schnelltests „in allen italienischen Apotheken“ für einen Preis von 20 bis 25 Euro vorrätig sein sollten. Womit unklar ist, wie Urlauber, die zum Beispiel mit Flugzeug reisen, den Test VOR dem Abflug machen können.

Als weitere Alternative ist ein Fieber-Check im Gespräch – an den Ankunftsflughäfen auf Sardinien. Zusätzlich müssten die Touristen eine Tracking-App auf Smartphones oder Tablets installieren, über die die ersten drei Tage nach der Ankunft alle Bewegungen kontrolliert würden, um im Fall eines Kontakts mit einer infizierten Person reagieren zu können.

Am heutigen Montag treten in Sardinien diverse Lockerungen in Kraft (siehe vorhergehende Einträge weiter unten in diesem Ticker). Zudem sind ab sofort auch wieder alle drei sardischen Flughäfen für Privatflüge geöffnet, teilte Solinas mit.

Zur Regelung der Einreise mit Fähren gibt es nach wie vor keine Information.

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La Spiaggia del Pirata auf der Insel Capriccioli im Maddalena-Archipel schreit vor Schönheit besonders, wenn man ihn von einem Segelboot aus genießen kann. Foto: Daniele Macis

Corona und Urlaub auf Sardinien: Hotels wieder offen, Taxis fahren, keine Covid-Schnelltests an Flughäfen

Cagliari, 16. Mai 2020. Ein weiterer sehr wichtiger Schritt bei der Re-Normalisierung des öffentlichen Lebens in Sardinien und auch dem Rest des Landes Italien in der Coronakrise ist geschafft. In der Nacht zum Samstag einigten sich die 20 Regionen mit der Regierung in Rom auf ein Gesetzes-Dekret, das viele grundsätzliche Dingen auf Sardinien regelt, die ich für Touristen elementare Auswirkungen haben. Zudem beschloss die italienische Regierung, dass das Land vom 3. Juni an wieder Einreisen aus dem Ausland erlaubt – ohne Quarantäne-Pflicht. Diese Entwicklung ist vor allem dem ständigen weitern Absinken der Neuinfektionen und Todesfälle im gesamten Land zu verdanken. (hier gibt es die aktuellsten Zahlen von der Region Sardinien)

Abgesehen davon, dass vor allem die Sarden selbst sich vom kommenden Montag endlich ohne „autocertificazine“ – eine Selbstauskunft – außerhalb der eigenen vier Wände bewegen können, sind fortan auch wieder Hotelübernachtungen und normale Übernachtungen in Zweit- und Ferienhäusern ohne Einschränkungen möglich, schreibt am Samstag das sardische Newsportal Sardiniapost!! Freilich nützt das den Touristen noch nichts, da die Fähr- und Flughäfen nach wie vor für Privatreisen jeder Art geschlossen sind, ausgenommen begründete Ausnahmen in wichtigen Fällen. Und vom 3. Juni an können sich die Italiener wieder in allen 20 Regionen des Landes bewegen. Das – soviel ist klar – wird auch die Lage für Urlaubsreisen für alle Nicht-Italiener bald erheblich erleichtern.

Die Quarantäne-Pflicht für diejenigen, die sich mit den Coronavirus inifiziert haben, bleibt nach wie vor bestehen. Verstöße, so schreibt Sardiniapost, werden mit Geldbußen bis zu 3000 Euro sanktioniert. Fortan ist es zudem möglich, dass sich Personen unbegrenzter Anzahl treffen dürfen – unter unbedingter Einhaltung des Sicherheitsabstandes. Fest und öffentliche Versammlungen bleiben jedoch weiterhin verboten.

Erste landesweite Regeln für
das Strandleben zu Coronazeiten

Pro Sonnenschirm müssen zehn Quadratmeter Platz eingeräumt werden. Zwischen den Liegen ist ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 einzuhalten. Alle Utensilien an den betriebenen Strandbädern müssen nach einem Personenwechsel desinfiziert werden – wie auch am Ende jedes Tages. An den unbeaufsichtigten Stränden gilt ein Meter Mindestabstand zwischen jeder Personen – die gleiche Distanz, die auch in Restaurants gilt. Gruppensport wie Beach-Volley bleibt verboten.

Auch für die Hotels und Agriturismi, die händeringend darauf gewartet haben, ihre Häuser wieder zu öffnen und fast zehn Wochen ohne Einnahmen sind, gilt ein in den öffentlichen Bereichen außerhalb des eigenen Zimmers ein Mindestabstand von einem Meter zwischen Gästen und Personal (soweit das möglich ist) sowie Mundschutzpflicht. Überall soll soweit wie möglich bargeldlos mit Karte bezahlt werden können.

Taxi-Fahrten ab sofort wieder möglich

Auch Taxifahrten sind ab sofort wieder möglich – auf den Hintersitzen maximal zu zweit mit Mundeschutzpflicht. Personen, die nicht im selben Haushalt leben, dürfen im Auto fahren – jedoch neben dem Fahrer nur eine weitere Person, die rechts auf der Hinterbank Platz nehmen muss.

Zu wenig Platz und Geld: Corona-Schnelltests
an sardischen Flughäfen verworfen

Was die überraschend frühe Wiederöffnung des beliebtesten Urlaubslandes deutschsprachiger Touristen in Bezug auf die vor zwei Tagen von der Region beschlossenen schrittweisen Wiedereröffnung des Flugverkehrs betrifft, ist bisher nichts bekannt darüber, dass sich an den Zeiten für Sardinien etwas ändert. Dies dürfte vor allem daran liegen, dass die Flug- und Fährhäfen bislang noch an einer Logistik arbeiten, unter welchen Sicherheitsvorkehrungen die Einreise nach Sardinien ablaufen soll.

Corona-Regeln für den Fährverkehr nach Sardinien vielleicht bereits am 17. Mai

Die grundsätzlichen Daten für die schrittweise Wiederaufnahme des Flugverkehrs ist bereits festgelegt worden (sie Eintrag in diesem Ticker von gestern, 15. Mai). Wann die Fährhäfen ihren regulären Betrieb wieder aufnehmen, ist indes bislang noch weiterhin noch nicht bekannt. Das italienische Verkehrsministerium und auch die sardische Regionalregierung sollten jedoch in Kürze neue Bestimmungen auch zu diesem Sektor erlassen – vielleicht schon morgen Abend.

Verworfen wurde unterdessen von der sardischen Regierung die Überlegung, alle Touristen bei der Einreise an sardischen Flughäfen zu einem Corona-Schnelltest zu verpflichten. Der Grund: zu wenig Platz und zu wenig Geld an den drei Flughäfen und in der Portokasse der Region. Favorisiert wird jetzt ein negativer Test als Einreisebedingung, der schon vor dem Boarding vorgelegt werden müsse, schreibt Sardiniapost. Unklar sind allerdings noch immer die genauen Modalitäten für den Nachweis.

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Ab 25. Juni starten Auslandsflüge – erste Regeln für den Badebetrieb am Meer aufgestellt

Der Himmel über Alghero und Capo Caccia,
Hausstrand von Fotograf Daniele Macis

Cagliari, 15. Mai 2020. Langsam, aber sicher kristallisiert sich heraus, wie die Sommersaison auf Sardinien während der Coronakrise aussehen wird. Die wichtigste Entscheidung fiel vor zwei Tagen: Die Flughäfen in Sardinien werden am 25. Juni wieder für den internationalen Flugverkehr geöffnet. Nationale Flüge innerhalb Italiens nach Sardinien sollen schon ab dem 15. Juni wieder möglich sein. Vorausgesetzt, die Infektionszahlen entwickeln sich weiterhin so positiv wie in den letzten zwei Wochen auf Sardinien. (Mehr Informationen zu den aktuellen Fallzahlen hier bei Sardinien Intim).

Auch wenn es derzeit noch keine genaueren Infos dazu gibt, ob auch Gäste aus dem Ausland über italienische Flughäfen vom Festland bereits zu diesem Datum einreisen können, scheint dies jedoch relativ unwahrscheinlich. Denn die Einreiseerlaubnis für Touristen wird abhängen von einem Anti-Coronavirus-Sicherheitssystem, das vermutlich erst am 25. Juni den regulären Betrieb aufnehmen dürfte. Wann die Fähren vom Festland wieder den Betrieb nach Sardinien aufnehmen, ist indes noch offen.

Regeln für unbewachte Strände in Sardinien

Eine weitere gute Neuigkeiten kommt indes aus dem Arbeits- und Sozialministerium. Stand bislang die Hypothese im Raum, dass Strände ohne Badeanstalten, Bademeister oder sonstige Dienstleistungen möglicherweise gesperrt bleiben könnten wegen der Schwierigkeit, die coronabedingten Abstandsregeln zu kontrollieren, hat die Behörde INAIL des Ministeriums nun eine Bestimmung erlassen, die die Gemeinden verpflichtet, mehrsprachige Hinweisschilder zum Verhalten am Strand an vorher festzulegenden Zugangswegen aufzustellen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

Zudem ist vorgesehen, eine Maximalzahl für die Strände festzulegen, damit eine Überfüllung ausgeschlossen bleibt. Außerdem soll es möglich sein, vorhandene Plätze auf den Stränden online zu reservieren, was auch das Tracken von Kontaktpersonen erleichtern soll für den Fall, dass sie mit einer infizierten Person in Berührung gekommen sein sollten. Zu den diskutierten Auflagen für Einreisende nach Sardinien zählt auch eine möglicherweise verpflichtende Installation einer Tracking-App. Wo möglich, sollen die „spiagge libere“ von Freiwilligen überwacht werden.

Die Regeln für die Abschnitte von Stränden, an denen Liegen und Sonnenschirme vermietet werden, können die Regionen selbst festlegen.

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Nun ist es offiziell: Ab 25. Juni wieder internationale Flüge nach Sardinien

Cagliari, 14. Mai 2020. Nachdem zuletzt verschiedene Daten für die Wiederaufnahme des regulären Flug- und Fährverkehrs während der Coronakrise auf Sardinien in Betracht geworden sind, hat sich die Regierung nun auf einen graduelle Wiedereröffnung festgelegt.

In einer Presseerklärung am Mittwochabend legte Sardiniens Regierungschef Christian Solinas dar, wie genau der zeitliche Ablauf der graduellen Wiederaufnahme ablaufen soll (hier der Link zur Presseerklärung):

18. Mai: Am kommenden Montag werden wieder private Flüge zugelassen. Damit sind Privatjets gemeint, nicht der kommerzielle Flugverkehr.

1.Juni: An diesem Tag ist die Wiederaufnahme der zivilen Flugverbindungen nach Rom und Mailand von den Flughäfen Olbia und Alghero geplant. Das gleiche gilt für Cagliari, wo sich der einzige Flughafen befindet, der auch während des Lockdowns die Flugverbindungen zum Festland aufrecht erhielt – allerdings nur mit Sondergenehmigungen.

15.Juni: An diesem Tag sollen alle drei Flughäfen Sardiniens wieder für den kompletten nationalen italienischen Flugverkehr geöffnet werden – mit Ausnahme der italienischen Regionen, in denen die Covid-19-Infektionsrate über der zulässigen Schwelle liegt.

25.Juni: Die sardischen Flughäfen werden wieder für den internationalen Flugverkehr geöffnet.

In den kommenden Tagen sollen die genauen Einreisemodalitäten für Flug- und Fährhäfen festgelegt werden, erklärte Solinas abschließend.

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Flughäfen in Olbia und Cagliari sollen schon am 21. Mai wieder für private Flüge geöffnet werden

Cagliari/Olbia, 13. Mai 2020. Die Region Sardinien will versuchen, die beiden großen Flughäfen in Olbia und Cagliari für den privaten Flugverkehr nicht erst am 15. Juni, sondern schon am 21. Mai wieder freizugeben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch. Der Flughafen Alghero soll dem Bericht zufolge erst später freigegeben werden. Wann genau, ist noch nicht klar. Derzeit ist nur der Flughafen Cagliari geöffnet, von dem zweimal täglich Flüge nach Rom und Mailand hin und zurück verkehren. Für die Flüge sind im Augenblick aber noch Ausnahmegenehmigungen der Region nötig, die nur bei bei triftigen Gründen wie Arbeit oder wichtigen Familienangelegenheiten erteilt werden.

Das Datum ist aus unserer Sicht allerdings noch mit Vorsicht zu genießen. Denn weiterhin unklar ist, wie genau die Kontrollen auf das Coronavirus erfolgen bei der Einreise erfolgen sollen. Die Region Sardinien steht bei der Klärung der Frage in engem Austausch mit den nationalen Behörden und den Fähr- und Flughäfen. In Olbia läuft in dieser Woche ein Test auf einer kleinen Startbahn für Privatjets, wie die Kontrollen ablaufen könnten.

Laut Ansa soll es in der sardischen Regierung inzwischen eine Präferenz für einen Covid-19-Schnelltest an den Flug- und Fährhäfen – bei der Ankunft in Sardinien. Über die genauen Abläufe ist nach wie vor nichts bekannt. Wer positiv getestet wird, dürfte in jedem Fall kaum einen normalen Urlaub auf Sardinien verbringen – und riskiert vermutlich schlimmstenfalls die sofortige Rückkehr. Doch das ist bislang nur Spekulation.

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Regierung Sardinien will Flüge, Fähren und Strände für Touristen ab 15. Juni wieder öffnen

Bilder aus coronavirusfreien Zeiten von Cala Goloritzé, einem der zehn schönsten Strände Sardiniens. Foto: Daniele Macis

Cagliari, 13. Mai 2020. Endlich gibt es ein Datum für die Wiedereröffnung Sardiniens für den Tourismus: „Für die Sarden sollen die Strände am 18. Mai wiedergeöffnet werden, für die Touristen am 15. Juni.“ Dies hat Sardiniens Regierungschef Christian Solinas heute dem Radiosender „Radio Rai 1“ in der Sendung „Un giorno da pecora“ erklärt.

Das ist zumindest der Plan von Solinas – aufbauend auf der Übereinkunft, der die italienischen Regionen Montagabend bei einer Videokonferenz mit Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte vereinbart haben. Der Deal besagt, dass vom 18. Mai an die Regionen in Eigenregie über Lockerungsbestimmungen der Corona-Vorsichtsmaßnahmen entscheiden können. Voraussetzung allerdings ist, dass die Infektionszahlen in den jeweiligen Regionen nicht wieder sprunghaft ansteigen. In diesem Fall droht ein neuer Lockdown, den auch die Regierung in Rom verhänge könnte.

Solinas kündigte zudem an, dass noch im Laufe dieser Woche in Zusammenarbeit mit den Wissenschaftsbeirat der Regierung in Rom verbindliche, italienweite Regeln für die Wiederaufnahme der Restaurant- und Barbetriebe und auch den Zutritt zu den Stränden während der Corona-Epidemieaufgestellt werden sollen. Schwierig hingegen werde es sein, den Zutritt zu den freien Stränden zu regeln, wo es weder Strandbäder noch Rettungsschwimmer und auch keine kontrollierten Zugangspunkte gebe. An zahlreichen Stränden wird nämlich inzwischen ein symbolischer Eintritt verlangt, um auf diese Art die Zahl der Badegäste an einem Strand im Zaum halten zu können.

Was die Wiederaufnahme des Flugverkehrs und des Fährverkehrs betreffe, „hoffen wir, dass wir dies ab dem 15. Juni realisieren können“, sagte Solinas. In der Zwischenzeit solle ein „angemessenes Covid-19-Kontrollsystem“ auf die Beine gestellt werden. Der Regierungschef sprach dabei erstmals von zwei Möglichkeiten. Variante 1: ein „Gesundheitspass“, mit dem vor der Einreise ein negativer Covid-19-Test nachgewiesen werden müsse, der nicht älter als sieben Tage sein dürfen. Variante 2: ein Schnelltest an den Flug- und Fährhäfen.

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Flughafen Olbia kurz vor Wiedereröffnung – Baden im Meer ab sofort wieder erlaubt

Olbia, 10. Mai 2020. Seit zwei Monaten ist das öffentliche Leben und mit ihm der Tourismus in Sardinien wegen der Coronakrise zum Erliegen gekommen. Doch nun, in der zweiten Maiwoche, kommt langsam Bewegung in den Ausstieg Sardinien aus dem Lockdown.

(Hier gibt es bei Sardinien Intim einen Überblick über die aktuelle Zahl Coronaopfer, Erkrankten und Genesenen)

Meer inzwischen fast 19 Grad warm

Zum einen ist mit sofortiger Wirkung wieder das Baden im sich immer stärker erwärmenden Mittelmeer an der sardischen Küste erlaubt. Dies hat Sardiniens Regierungschef Christian Solinas am späten Samstagabend in einer Anordnung erklärt. Die Temperaturen des Oberflächenwassers bis 1 Meter Tiefe haben mittlerweile im südlichen tyrrhenischen Meer an Sardiniens Südost-Küste geknackt (hier geht’s bei Sardinien Intim zu den aktuellen Wassertemperaturen inklusive 3-Tage-Vorschau).

Artikel 4 und 5 der Ordinanz (hier Link zum Originaldokument) legen fest, dass der Zuritt zum Strand zunächst ausschließlich zum Zweck des Schwimmens erlaubt ist. Sonnenbaden bleibt weiterhin untersagt, bis die Region klare Abstands- und Hygieneregeln für die Wiederaufnahme eines zunächst zahlenmäßig stark eingeschränkten Badebetriebs erlauben wird. Für für Polemik sorgt hingegen eine schon einige Tage alte Anordnung, die Anglern den uneingeschränkten Zutritt am Meer erlaubt, um zu fischen.

Übernachten in Zweitwohnsitzen erlaubt

Darüberhinaus ist es ab sofort auch wieder erlaubt, in Zweitwohnsitzen zu übernachten – unter der offiziellen Auflage, dass die Aufenthalte mit Übernachtung einen „funktionellen“ Charakter haben müssen. Eine „dauerhafte Anwesenheit“ ist im Artikel 10 weiterhin untersagt, wobei offen ist, wie viele Tage überhaupt damit gemeint sind. Desweiteren sind Einkäufe auch in anderen Kommunen fortan erlaubt.

Flughafen Olbia will binnen Tagen erste private Flüge wieder zulassen

Möglicherweise könnte auch zumindest der Flughafen in Olbia schon in Kürze wieder für den Linienverkehr freigegeben werden. „Die Regionalregierung arbeitet an einer Genehmigung, die die Wiedereröffnung innerhalb einer Woche gestattet“, zitiert die Nachrichtenagentur Ansa Silvio Pippobello, Direktor der Flughafengesellschaft Geasar in Olbia.

Allerdings ist in dem Beitrag zunächst nur die Rede von einer kleinen Landepiste des Flughafens Olbia, die den Vips vorbehalten ist. „Das könnte ein Test für die Wiederaufnahme des Linienverkehrs sein“, so Pippobello weiter. Angedacht seien zunächst rund zehn Privatflüge pro Tag.

Der Chef des galluersischen Flughafens deutete an, dass die Passagiere bei der Ankunft sich rund zwei Stunden auf dem Flughafen aufhalten müssten, um mit Schnellabstrichen auf einen Covid-19-Infektion testen zu lassen, bevor sie das Flughafengelände verlassen könnten. Die Region hatte schon vor Tagen angekündigt, mit den Flughafenbetreibern in Übereinstimmung mit nationalen Regelungen zu prüfen, unter welchen Bedingungen eine sichere Einreise erfolgen könnte. Dabei war neben den Schnelltests auch von der Installationspflicht einer Tracking-App und einem Gesundheitspass die Rede. Mit dem Pass, so die Idee, sollen Touristen vor dem Abflug oder dem Einschiffen nach Sardinien einen negativen Coronatest vorlegen, der nicht älter als sieben Tagen sein dürfe.

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Tracking-App-Pflicht, Hygieneparzellen: Vorschläge, um Corona-Chaos an Sardiniens Stränden verhindern

So könnte nach den Vorstellungen des „Kaos Lab“ ein virensicherer Strandurlaub auf Sardinien aussehen.

Cagliari, 8. Mai 2020. Negativer Covid-Test-Nachweis von der Abreise nach Sardinien, Zwangs-Abstriche bei der Ankunft, verpflichtende Tracking-Apps: Die Region Sardinien arbeitet weiter fieberhaft an möglichen Schutzmaßnahmen, um eine schnellstmögliche Wiedereröffnung der Strände, Hotels sowie Flug- und Fährhäfen trotz der anhaltenden Coronakrise zu ermöglichen. Es gibt kaum noch Neuinfektionen, seit fünf Tagen keine Coronatodesopfer mehr. Und der gesamte Tourismussektor, ohne Corona-Epidemie die wichtigste Einnahmequelle für die Inselwirtschaft, wartet nach knapp zwei Monaten totalem Stillstand verzweifelt auf grünes Licht.

Ministerpräsident: „In ein paar Tagen
Strände von Sardinien öffnen“

„In ein paar Tagen können wir die ersten Strände hoffentlich wieder öffnen“, zeigte sich Sardiniens Regierungschef Christian Solinas Mitte der Woche optimistisch. Doch wann genau die Strände wieder für die Erholung am Meer freigegeben werden, hängt vor allem von den Schutzmaßnahmen ab, den der Wissenschafts-Beirat der Regierung in Rom in Zusammenarbeit mit Sardinien und den 19 anderen italienischen Regionen als Sicherheitsnorm für die Sommersaison festlegen wird. Bislang ist nur eines sicher: dieser Sommer wird wegen der anhaltenden Coronaepidemie anders verlaufen als alle anderen, die die Region je erlebt hat.

Wie genau die Schutzmaßnahmen aussehen werden, ist noch nicht gewiss. Vorschläge jedenfalls gibt es schon viele. Einer stammt von einem Veranstaltungsunternehmen namens „Kaos Lab“ aus Sestu bei Cagliari. Dem Unternehmen schweben Strandparzellen vor, die durch schmale Laufstege voneinander getrennt sind, um ausreichenden Abstand zu den Strandnachbarn zu halten.

Clou der Idee: eine Sanitär-Zelle mit Dusche und Abflusssystem samt Sonnenschirm und Liegen, Lautsprecheranlagen und einer USB-Ladestelle. Die Parzellen könnten über eine App gebucht werden.

Überfüllte Strände wird es in diesem Sommer nirgendwo auf Sardinien geben

Wer das alles bezahlen und in realistischer Zeit herstellen soll, ist allerdings völlig unklar. Und auch, wie Kinder davon abgehalten werden sollen, dieses System nicht mit kleinen Strandsprints einfach zu durchbrechen und Chaos in die Szenerie zu bringen. Der Name des Unternehmens scheint Programm.

Was derzeit hingegen völlig ausgeschlossen zu sein scheint, ist die Freigabe von unbewachten Stränden. Denn dort können die Sicherheitsmaßnahmen in keinem Fall kontrolliert werden. Schwer vorstellbar, dass trotz allem ökonomischen Drucks die Region Sardinien auf die Sicherheitslücken pfeifen wird, da Sardinien insgesamt bei der Coronakrise im Vergleich zum Norden des Landes bislang glimpflich davongekommen ist.

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Zwangsabstrich und Tracking-App-Pflicht: So will Sardinien Einreise für Urlauber jetzt regeln

Bilder aus coronavirusfreien Zeiten- vom Rolex Capo Swan Cup 2018 bei Porto Cervo.
Foto: Daniele Macis

Cagliari, 5. Mai 2020. Mit einer neuen Ankündigung für die Sommersaison auf Sardinien trotz der Corona-Pandemie sorgt die sardische Regierung für einen dicken Silberstreif am Horizont der Touristen. „Wir hoffen, dass wir die Strände innerhalb der nächsten Tage wieder öffnen können“, zitiert die Nachrichtenagentur Ansa Christian Solinas, Präsident der Region Sardinien. Unterdessen blieb auch am Dienstag die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit einem einzigen Fall extrem niedrig. Am Montag war erstmals seit Ausbruch der Pandemie auf Sardinien im Februar kein einziger neuer Coronafall mehr gemeldet worden.

Derzeit herrscht auf der gesamten Insel nach wie vor für alle Strände ein absolutes Zutrittsverbot, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. „Wir prüfen gerade die Möglichkeit, sichere Zugänge zum Meer zu schaffen – so schnell wie möglich.“ Dazu müsse die Regierung Sardiniens zudem nationale Richtlinien abwarten. „Ohne klare Regeln, die Menschenansammlungen verhindern und ohne jemanden, der dies kontrolliert, wird es keinen Zutritt zu den Stränden geben.“ Was bedeuten könnte, dass ganz allgemein der Zutritt zu Stränden und dem Meer ausschließlich dort genehmigt wird, wo eine Kontrolle gegeben ist. Alle anderen Strände könnten demnach passé bleiben, solange es keinen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt.

Solinas erwägt zudem mehrere Kontrollmechanismen, die bei der Einreise von Touristen vom Festland verhindern sollen, dass das Virus von außen eingeschleppt wird. Und dies vor allem in Zeiten, in denen die Neuinfektionen auf Sardinien praktisch auf den absoluten Nullpunkt gefallen sind und es auch kaum noch neue Todesfälle gibt.

Diese drei Einreisebedingungen sind derzeit im Gespräch:

• Touristen müssen vor der Einreise am Flughafen (vermutlich inklusive des Auslands bei Direktflügen) oder Fährterminal nachweisen (passaporto sanitario – Gesundheitsausweis), das sie innerhalb der letzten sieben Tage vor der Einreise negativ auf das Coronavirus getestet wurden

• Bei der Einreise wird bei allen Passagieren erneut ein Pflichtabstrich-Schnelltest gemacht

• Als weitere Bedingung für jeden Einreisenden ist geplant, dass er verpflichtend eine Tracking-App auf dem Smartphone installiert

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Bleibt vorerst noch ein unerreichbarer Traum: die Spiaggia del Principe.
Foto: Daniele Macis

Regierung in Cagliari will erste Touristen
schon ab Juni wieder auf die Insel lassen

Cagliari, 4. Mai 2020. Sardinien könnte den Flug- und Fährverkehr für Touristen möglicherweise doch schon früher als geplant wieder freigeben. Allerdings müssten dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden – wie etwa die Vorlage eines „Gesundheitsausweises“. Dies erklärte Christian Solinas, Präsident der Region Sardinien, gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa.

Bis zum 17. Mai bleiben die Flug- und Fährhäfen in jedem Fall gesperrt für den normalen Reiseverkehr. Ausgeschlossenen davon sind Personen, die einen triftigen Grund für die Reise vorlegen können (siehe Eintrag 3. Mai 2020 weiter untern). In „einigen Wochen“ jedoch, so Solinas, könnte der strikte Einreisestopp graduell gelockert werden.

Covid-Tests und Tracking-App
als Voraussetzung für Einreise

Mit dem „passaporto sanitario“ sollen Touristen bei der Einreise den Nachweis erbringen müssen, dass sie negativ auf das Coronavirus getestet wurden – und zwar maximal sieben Tage vor der Einreise, so die Idee. „Dieser Ausweis muss dann beim Einchecken an den Flughafen- oder Fährterminals zusammen mit dem Ticket vorgelegt werden“, so Solinas.

Was allerdings sich genau hinter der „graduellen Öffnung“ bei der Einreise verbirgt, bleibt zunächst unklar. Die Regierung Solinas hatte aber schon mehrfach in den vergangenen Tagen klargemacht, dass der Schwerpunkt des Sommertourismus in diesem Jahr bedingt durch das Coronavirus vor allem auf einheimischen Touristen liegen werde.

Erwogen werde auch, dass die Touristen, die nach Sardinien einreisen, sich bei der Ankunft einem Schnellabstrich unterziehen sowie verpflichtend eine Tracking-App auf dem Smartphone installieren müssten. Nur so sei gewährleistet, schnell reagieren zu können, falls sich neue Infektionen ergäben, um eine zweite Coronavirus-Welle zu vermeiden, die auf Sardinien bislang auf niedrigem Niveau verlaufen ist. (Weitere aktuelle Infos dazu auf dem Corona-Newsticker von Sardinien Intim). Die entsprechenden technischen Voraussetzungen dafür an den sardischen Flug- und Fährhäfen sollen laut Solinas noch im Mai installiert und getestet werden.

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Urlaub 2020 auf Sardinien im Corona-Sommer:
Darauf müssen sich Touristen jetzt einstellen

Cagliari, 3. Mai 2020. Das Coronavirus hat vorerst auch die Reisepläne von hunderttausenden Urlaubern für Sardinien in diesem Jahr zunichte gemacht. Der Osterurlaub fiel komplett ins inzwischen fast 18 Grad warme Mittelmeerwasser (hier ein Link zu den aktuellen Temperaturen aller vier Meere um Sardinien plus 3-Tage-Vorschau) vor der sardischen Küste. Denn die Insel ist seit fast zwei Monaten noch immer im totalen Lockdown – auch wenn für den 4. Mai die ersten größeren Lockerungen von der Region Sardinien beschlossen wurden (aktuelle Infos zur Corona-Pandemie auf Sardinien und die neuesten Nachrichten zu den Einschränkungen des öffentlichen Lebens findet ihr hier im NEWS-TICKER zur Covid-19-Situation auf der Insel).

Wer derzeit überhaupt reisen darf:

Bis mindestens zum 17. Mai ist es laut Dekret der Region sind Reisen von und nach Sardinien ausschließlich Personen erlaubt, die einen fest Wohnsitz auf der Insel haben, wegen der Arbeit zwischen der Insel und einem anderen Ort hin- und herfahren müssen oder wegen einer wichtigen Familienangelegenheit reisen müssen. Der Nachweis muss bei einem Antrag direkt an die Region Sardinien erbracht werden. Hier der Direkt-Link zum Formular, (auf „modulo online“ oder „compila il modulo“ klicken) und dann ausgefüllt an diese Adresse mailen: urp.emergenza@regione.sardegna.it.

Dürfen die Strände betreten werden?

Gottesdienste sind vom 4. Mai an wieder möglich, und auch die berühmten Centri Commerciali werden ihre Türen an diesem Datum wieder öffnen. Doch der Zutritt für Sardiniens Strände bleibt bis auf Weiteres nicht nur den Touristen, sondern auch den Sarden selbst versperrt. Die Regierung der Region arbeitet jedoch mit dem Wissenschaftsbeirat der Regierung in Rom an einheitlichen Lösung, wie ein geordneter und sicherer Strandurlaub auch in diesem Sommer möglich sein kann. Dabei ist noch nicht klar, wie und wann das Baden unter der Sonne und im Meer wieder möglich ist. Bislang war von „frühestens August, wahrscheinlich September“ in sardischen Regierungskreisen für die Strandöffnung die Rede.

Flüge, Fähren, Ferienhäuser, Hotels

Derzeit sieht es so aus, dass der Tourismus in diesem Sommer vor allem den Sarden und den offiziellen Einwohnern der Insel (das heißt: zumindest Zweitwohnsitz auf Sardinien) vorbehalten bleiben soll, um die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Covid-19-Welle so gering wie möglich zu halten.

Jede Urlaubsbuchung, ganz gleich ob Flug, Fähre, Ferienhaus, Hotel oder Appartement, ist derzeit also äußerst riskant. Denn bislang ist nicht klar, ob und wann Reisen für Nicht-Insulaner wieder möglich sein werden. Wer trotzdem buchen will, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er eventuell die Reise nicht antreten kann und am Ende eventuell auf den Kosten sitzen bleibt – vorbehaltlich neuer Regelungen durch die Region Sardinien. Wer dennoch buchen will, kann hier schauen, was möglich ist (alle Angaben ohne Gewähr):

Flugverbindungen

Fährverbindungen von und nach Sardinien

Ferienhäuser

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180 Antworten

  1. Bernd Sigwart sagt:

    Haben vom 15.06. bis 23.06.20 Hotel Nautilus, Cagliari gebucht und auch im Dezember schon bezahlt (Flug und Hotel).Wird wohl nichts werden?

  2. Ulf Lüdeke sagt:

    Im Augenblick können ja noch nicht mal die Sarden selbst an den Strand, auch nicht an den Poetto. Und da treibt sich im Augenblick wirklich niemand rum… Gefühlt sieht das also mit einem Mitte-Juni-Urlaub eher schlecht aus, so bitter das ist. Aber wir bleiben dran, über weitere Lockerungen zu berichten!!

  3. Silke Krug sagt:

    Hallo! Wir haben für die 2. September Woche (Falkensteiner Capo Boi) gebucht… wir zittern aber hoffen ganz ganz stark, das bis dahin sich die Situation bessert und wir endlich nach Sardinien fliegen können! Das war schon immer mein Wunsch und dieses Jahr, wollte ich mir den mit meiner kleinen Familie erfüllen…
    Die Daumen sind gedrückt!!!!!

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Liebe Silke, wir drücken mit euch die Daumen! September ist sicher schon eher vorstellbar als Juni. Da hilft im Augenblick tatsächlich nichts als Abwarten. Wir schauen permanent auf die Lage und versuchen, hier so zeitnah wie möglich alle wichtigen Infos weiterzugeben. Ihr könnt ja den Newsletter abonnieren (und wenn ihr ihn nicht mehr wollt – wieder abbestellen 😉 ). Entweder unter der Kommentarspalte oder rechts auf der Homepage unter dem New-Ticker!

  4. Christian Kistler sagt:

    Hallo
    wir haben ein Haus auf Sardinien…können aber leider im Moment nicht auf die Insel. Wollten eigentlich den Sommer wieder unten verbringen….im Meer Baden ist zwar sehr schön…können aber sicher darauf verzichten….bis es erlaubt ist! Uns geht es mehr darum am Haus und Garten wieder zu Arbeiten.
    Vielleicht gibt es ja hier Jemanden wo uns bescheid geben kann was man genau braucht um auf die Insel zu fahren….
    gern auch per e-mail christiankistlerätgmx.de
    Lieben Gruß Christian und Rita

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Versucht’s halt einfach mal mit einem Ausnahme-Genehmigungsantrag an die Region Sardinien, zum Werkeln dürfen ja auch die Sarden wieder rein. Vielleicht klappt das im Sommer!

  5. Ulf Lüdeke sagt:

    Also ein ganz heißer Tipp wäre, ihr abonniert unseren Newsletter! Neben dem Reise-Ticker mit allen neuen Infos zur Einreise gibt es auch noch den News-Ticker zur Coronakrise, wo ihr weitere Details zu diesem Virus-Mist findet. Das gibt’s in keinem Reisebüro – und ist sogar gratis! Saluti!!

  6. Janine sagt:

    Wir haben ab dem 1. Juli 20 gebucht… wenn ich hier so lese sieht es nicht nach Urlaub aus! Haben aber noch keine Nachricht des Camping‘s erhalten…
    Wir sind ja so gespannt! Lg

  7. Mirko Oliver sagt:

    Hallo, ich habe im letzten September ein kleines Haus auf Sardinien gekauft als Zweitwohnsitz. Wir hoffen, dass wir bald darin weiter renovieren können, hoffentlich ab Ende Mai. Ich freue mich, wenn ich hier weitere Infos erfahre, ab wann wir fliegen können.
    Liebe Grüße

  8. Hans-Peter Schenkel sagt:

    Bitte schicken Sie mir ihre Newsletters.
    Vielen Dank und
    freundliche Grüße
    Hans-Peter Schenkel

  9. Melanie Conde sagt:

    Ciao! Wir haben unsere Hochzeit geplant am 28.8.20 in Sardinien (Castelsardo). Es ist schwierig für uns das ganze einzuschätzen ob wir abwarten sollen oder es doch lieber streichen sollen. Wir haben alles schon geplant. Location, Hotels für unsere Gäste, Kirche, Flüge, etc.. Wer kann uns mehr Informationen geben? Für jeden Tipp sind wir dankbar! Liebe Grüsse und bleibt gesund!

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Ciao. Tolle Location, tolle Pläne!! Schwierig leider, darauf jetzt schon eine Antwort zu geben. Die Lage ist dermaßen volatil im Augenblick, dass es aus unserer Sicht wirklich unmöglich ist, einschätzen zu können, was Ende August geht und was nicht. Wir würden euch empfehlen, jetzt einfach mal wenigstens bis Ende Mai/Anfang Juni die nächsten Lockerungen abwarten. Und dann braucht ihr jemanden, der direkt bei der Region checkt, ob eine Hochzeit Sinn macht zu planen oder nicht. Auch das deutsche Konsulat in Cagliari (vielleicht gibt’s auch eins in Sassari, schaut halt mal) sollte euch da zumindest Tipps geben können. Viel Glück und in jedem Fall munter bleiben!!

      • Melanie Conde sagt:

        Vielen lieben Dank Ulf! Ja wir warten bis ende Mai/ anfangs Juni ab. Danke für den Tipp wegen dem Konsulat! Liebe Grüsse
        Ps: diese Seite ist sehr hilfreich und wir werden sehr gut informiert! Danke!

    • Fabrizio sagt:

      Also wie es bisher hier ausschaut wird es wohl im August nichts! Wir hoffen hier das es im Oktober wieder erlaubt wird! Seit gestern dürfen wir 1std vor die Tür wenn das so weiter geht in diesem Tempo, dann wird sich das noch hinziehen! Mfg

  10. Andyk sagt:

    Wir haben für Mitte September in Porto Cervo gebucht. Zum Glück ist die Anlage recht gross und verfügt über einen Privatstrand mit Direktzugang..dann müssten wir uns mindestens über die überfüllten Strände keine Sorgen machen. Lediglich die Anreise mit dem Flug bereitet uns schon Kopfzerbrechen…ob das dann möglich sein wird? Auch wenn es mit dem negativen Coronatest möglich sein sollte, wie soll man einen Test machen können? In der Schweiz wirst du ohne Symptome ja nicht einmal getestet…denke weniger, dass sich danach jeder nur für Reisen testen lassen kann.

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Überfüllte Strände dürften in diesem Jahr auf Sardinien unwahrscheinlich sein. Und bis September ist noch lange hin, deswegen keine Panik wege der Flüge. Die Sarden müssen ihre Wirtschaft wieder ankurbeln, und der Tourismus ist hier Einkunftsquelle Nr. 1 – da wird vermutlich mehr gehen als jetzt möglich scheint. Und was die Tests betrifft: da muss abgewartet werden, wie genau die Bestimmungen sein werden.

    • Maria Magdalena sagt:

      Genau das ist mir auch ein Rätsel in dr Schweiz wird doch nicht einfach so ein Test grmacht ohne Sympthome….hallo ich will in die Ferien macht mal ebend 4 tage vor Abrrise einen Test….wie soll das gehen das macht doch kein Land!?!

  11. Kristin sagt:

    Hallo, gibt es nähere Infos darüber wie man einen negativen Coronatest vorweisen soll? Das ist recht realitätsfern, da man bei den Testzentren nur unter ganz bestimmten Bedingungen auf Corona getestet wird (Krankheitszeichen, Kontakt mit Infizierten). Oder man zahlt es selbst, kostet 215€ pro Test.

  12. Tini sagt:

    Hallo,

    weiß jemand wie man dann einen negativen Coronatest vorweisen kann/soll? In den Testzentren geht das nur unter bestimmten Bedingungen (Krankheitszeichen, Kontakt zu Infizierten) und selbst zahlen kostet 215€ pro Test. Viele Grüße

  13. Ute Priesz sagt:

    Newsletter bitte

  14. Danke für eure tollen Informationen! Es ist viel Arbeit, einen so tollen Blog zu gestalten, ich weiß es aus Erfahrung. Kompliment!
    Sigrid von o-solemio

  15. Geisenberger sagt:

    Ich möchte Informationen weiterhin erhalten

  16. Jasmin Mitze sagt:

    Wir wollte Ende Juni , mit der 4 köpfigen Familie auch auf die wunderschöne Insel! Wie man sich das mit den Gesundheittests vorstellt, ist mir auch ein Rätsel. Wir haben ein kleines Ferienhaus Plus Fähre gebucht. Wir würden schon hoffen wollen, dass es noch den einzigen Jahreserholungsurlaub in der Sonne gibt. Deutschland ist da ja sehr unbeständig. Wettertechnisch. Es war irgendwie immer einfacher dort Energie zu tanken, für den Alltag danach! Ich hoffe immernoch, dass wir fahren können, ohne zuuuuu viele Auflagen. (Die Hoffnung stirbt zuletzt)

  17. Hallo, ich habe letzten September mein Boot nach Sardinien verlegt. Leider bedeutet das keinen 2. Wohnsitz. Ich nehme an, dass es mehrere Bootsbesitzer gibt, die alle darauf warten wieder hinfahren zu können. Sind darüber schon mal irgendwelche Infos bekannt geworden ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Rolf von Kiesling

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Ciao Rolf, ich würde in jedem Fall mich an die zuständige Capitaneria wenden – oder besser noch: das Pro Loco (Tourismusbüro) der Gemeinde, in deren Hafen das Boot liegt. Die Gemeinden haben großes Interesse daran, dass der Tourismus wieder auf Touren kommt und werden sicher wissen, worauf es ankommt! Tanti Saluti

  18. Brigitte Seiwald sagt:

    Ein herzliches Hallo, auch wir haben schon gebucht, Mitte September soll es los gehen und wir sind OPTIMISTISCH
    Bitte auch um Newsletter.
    Vielen Dank

  19. Jochen Mackenrodt sagt:

    ich möchte gerne ihre Newsletter abonnieren.

  20. a.vulesica sagt:

    Hallo, ich habe auch das Thema ; Eigentum auf Sardinien.Mein Ferienhaus aber kein Hauptwohnsitz .Steht im tollen newsletter tatsächlich mehr zu dem Thema als ich bisher rausfinden konnte?Nämlich Nix.
    Wie alle Hausbesitzer muss ich mich auch um alles kümmern und vor Ort sein ,finde aber dazu keine Reglung bisher.
    Liebe Grüsse.
    Nehme gern das Newsletter für neue News.

  21. Georg sagt:

    Hallo,

    Super Infos Ulf, danke dafür. Hab letztes Jahr für Anfang Juni ein Ferienhaus gebucht, ohne Storno, brauchte ich bis jetzt noch nie 😉

    Der Vermieter vertröstet mich momentan. Er meint im Juni wird alles wieder ganz normal sein, er versteht die ganze Aufregung nicht. Irgendwie glaub ich das nicht 😉 Auch von der Fährengesellschaft gibt es bisher null Info.

    Bin echt gespannt.

    Ach ja, für mich auch bitte den Newsletter.

    Und nochmals danke für Deine Infos!!

    Grüße Georg

  22. Doro sagt:

    Hallo, ich hätte auch gerne den Newsletter.

  23. Martin sagt:

    Hallo,
    mein Boot liegt auf Sardinien und ich will damit baldmöglichst nach Frankreich in eine Werft.
    Gibt es da Chance auf eine Ausnahmegenehmigung?
    Würde es helfen wenn ich ein Gewerbe anmelde und somit einen berufsbedingten Grund hätte?

    Wirklich eine sehr informative und gut gemachte Internetseite!
    Gruß Martin

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Salve Martin, sehr spezielle Frage… am besten die zuständige Capitaneria sowie die Region Sardinien kontaktieren, das sind die beiden entscheidenden Instanzen!

      • Bea Hegazy sagt:

        Hallo Ulf, ich hãtte gerne bitte den Newsletter, da meine ganze Familie, die ich letztes Jahr erst gefunden habe, in Siniscola ist. Wäre toll!! Am liebsten wäre ich ganz da, zumal ich mein Geschäft von überall auf der Welt arbeiten kann. Lieben Dank im Voraus.

  24. Uwe Fischer sagt:

    Informatives Forum! Danke für den Blog und die Mühe! Mit Bitte um Newsletter! Uwe

  25. Sabrina sagt:

    Freue mich über diesen News Blog da wir am 31.08. mit der Fähre übersetzen möchten nach Sardinien in den Urlaub. Würde auf vielen verzichten wenn wir doch nur auf die Campingplätze und unsere Unterkünfte kommen würden. Brauche kein Shopping sondern nur ein ruhiges Plätzchen am Meer. Hatten so eine schöne Rundreise geplant mit Abschluss 4 Tage auf Korsika . Daumendrücken für alle

  26. Simone Becker sagt:

    Ich würde auch gerne den newsletter abonnieren!

  27. Herbert Gruber sagt:

    Bitte um den Newsletter Danke

  28. Michael Graf sagt:

    Hallo. Wir haben ab dem 5.Juli gebucht. Das mit den geplanten Test ist ja alles schön und gut. Aber für fünf Personen muss man sich das erst mal leisten können. Und dann am Schluss zuhause oder dort in Quarantäne zu landen und für nix ein Haufen Geld ausgegeben zu haben finde ich nicht so toll. Rechtlich ist das ja dann auch wieder so ein Ding. Wenn die Fähren fahren und das Haus genutzt werden könnte müsste man ja dann selbst stornieren wo dann wieder eine Menge Geld verloren geht. Ist da schon abzusehen wie das geregelt werden soll? LG Michael

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Buonasera Michael, ich verstehe gut, wie schwierig das für euch ist. Der Haken: es gibt keine allgemeine Lösung für alle Probleme, dazu ist diese Krise, die eine Viruspandemie ist und kein Gewitter, viel zu vielschichtig und kompliziert. Jetzt müssen alle noch etwas Geduld haben, auch wenn das schwierig ist und vielleicht noch mehr Geld kosten könnte. Wer das nicht riskieren will, was ich verstehen kann, der sollte es nicht tun. In Deutschland ist die Reisewarnung bis Juni verlängert worden. In Italien und vor allem Sardinien schreit aber der Tourismussektor immer lauter nach Lockerungen. Die Aussichten stehen im Augenblick ganz gut, denke ich, und auch für Juli würde ich zumindest jetzt die Hoffnung auf keinen Fall aufgeben. Aber entscheiden, was geht und was nicht, tun am Ende andere. Schon morgen werden vielleicht neue wichtige Regelungen in Italien verkündet werden, die die Hoffnung wachsen lassen. Hier auf diesem Blog könnte ihr euch auf jeden Fall über die grundsätzlichen Neuerungen informieren, die die Sommersaison auf Sardinien betreffen. Und dann gibt es natürlich die sardischen Zeitungen und die Homepage der Region (https://www.regione.sardegna.it/), wo alle aktuellen Anordnungen in Bezug auf Einreise ziemlich zeitnah veröffentlicht werden. Diese Infos sind heute hundertmal schneller verfügbar als vor 20 Jahren. Und sie kosten nichts… das ist doch schon mal gar nicht so schlecht, oder?

      • Michael sagt:

        Vielen lieben Dank für diese ausführliche Antwort. Natürlich hoffen wir bis zuletzt das es noch klappt allein schon wegen der Kinder. Aber Fakt ist halt leider wirklich das wir uns diese Mehrkosten für einen Test für 5 Personen eher nicht leisten können. Liebe Grüße Michael

      • Müjde sagt:

        Ich gehöre zu den verwirrten die am 03.06. eine Fähre gebucht haben. Mit Baby und Mann im Gepäck. Nun der gedanke an die Lange Reise um an der Fähre vielleicht abgewiesen zu werden ist schon sehr nervig. Und von Vorfreude ist gar keine Spur mehr, mein Mann will stornieren, und ich will die Hoffnung aber nicht aufgeben.
        Ich schaue andauernd ob es was neues gibt in den Nachrichten. Wie kann ich das abonnieren mit dem Newsletter wenn ich ganz nach oben gehe und rechts klicken will, Haut mich das immer raus.

        • Ulf Lüdeke sagt:

          Newsletter erledigt! Was den Rest betrifft: da hilft im Augenblick nur warten und hoffen. Und natürlich: Sardinien Intim lesen 😉 Mit einer solchen Notlage hat halt einfach niemand rechnen können.

  29. Cornelia Stebler sagt:

    wir haben die Fähre nach Olbia am 19.9.20 gebucht,was sollen wir machen,abwarten?

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Sardinien Intim lesen 😉 Wir aktualisieren hier ständig alle wichtigen Neuerungen bei den Lockerungen. Bis September ist zudem noch sehr viel Zeit… im Juni werdet ihr sicher schon mehr wissen!

  30. Marco sagt:

    Guten Tag, wir haben für den 14. Juni eine Ferienwohnung im Süden gebucht. Der Betrag wird wohl nur komplett zurückerstattet, wenn zum Reisezeitpunkt Hotels und Wohnung nicht betreten werden dürfen. Ist das korrekt so? Und wie sieht es aktuell aus? Ist es abzusehen, dass sie Wohnungen und Hotels bald wieder öffnen dürfen? Danke im Voraus!

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Wie die Regelungen im Einzelnen sind, müsst ihr bei euren Reiseveranstaltern erfragen! Für die allgemeinen Lockerungen empfehlen wir euch, den Newsletter von Sardinien Intim zu abonnieren und auf dem Blog zu schmökern 😉

  31. Cornelia Stebler sagt:

    Newsletter bitte

  32. Hallo Ulf,hätte auch gerne deinen Newsletter,Danke

  33. Hinterseer Andrea sagt:

    Danke!

  34. Annette Arens-Vogelpoth sagt:

    Hallo Ulf Lüdeke.
    Ein Frage die ja so oft gestellt bekommen hast, wir haben ab den 29 .6 Urlaub auf Sardinien gebucht. Überfährt mit Fähre.
    So wie ich das verstanden habe ist das wahrscheinlich nicht möglich. Die Einreise soll den Einheimischen Touristen vorbehalten werden. Über uns Deutschen Touristen finde ich ehr keine Aussage. Spanien möchte bei Einreise ein 2 wöchigen Quarantäne einführen. Wie siehst du das mit unserem Urlaub? Ehr schlecht. ?

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Nach den neuesten Plänen der sardischen Regierung könnte das möglich sein. Die Lage ändert sich wirklich verdammt schnell, genauso wie in Deutschland, deswegen ist es schwierig, Vorhersagen zu machen. Am besten Newsletter im Menü rechts oben bestellen, dann bleibt ihr auf dem Laufenden!

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Abwarten!! Bis Ende Juni wird vermutlich noch sehr viel passieren, was Erleichterungen der Wiedereinreise betrifft. Newsletter abonnieren und Sardinien Intim lesen 😉

  35. Renate Raab sagt:

    Hallo!
    Werden die Fähren am 23. Mai für Touristen fahren? Der Artikel bezieht sich ja in erster Linie auf Flüge…
    Danke!
    Renate

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Buongiorno – das könnte knapp werden. Aber wir haben im Augenblick auch noch keine weiteren Informationen zum Fährverkehr, haben aber ein Auge drauf. Am besten den Newsletter abonnieren, so bleibt ihr auf dem Laufenden!

  36. Elke Lehmann-Brandenstein sagt:

    Guten Abend, ich möchte mich beim Herrn Lüdeke hier einmal herzlich bedanken, der Blog hat mich die letzten Monate täglich (schon nach dem Aufwachen und beim Zubettgehen) begleitet. Wo man vergebens nach Infos auf offiziellen Seiten oder Reiseportalen suchte, hier wurde mir geholfen. Wir haben eine Reise mit der Familie im Juli vor und demzufolge war die Info-Not gross. Ich war und bin heilfroh, so stelle ich mir einen guten Journalisten vor. Ich möchte noch bemerken, das ich den Blog auch bezüglich der vielen schönen Fotos und sonstigen Stories sehr schätze und auch nach der Corona Krise weiter gern lesen werde.

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Ich bedanke mich für das gesamte Team, liebe Elke Lehmann, für das schöne Kompliment!

    • TD sagt:

      Auch von mir großer Lob. Ich lese den Blog ebenso seit Wochen vor dem Schlafengehen. Der Blog ist großartig! Was mir noch fehlt, ist evtl die Info über die besten Imkereien auf der Insel: Miele di Castagno von Agripan schmeckt traumhaft. Ich würde gerne etwas günstiger kaufen, weiß aber nicht ,wo es ihn an der Nordostküste (zw.Palau und z.B.Siniscola) gibt.
      Saluti dalla Germania

  37. Sardinienliebhaber sagt:

    Unsere Flüge gehen am 21.06., schade, das wars dann…

  38. Stefanie Tent sagt:

    Hallo Ulf!
    Hätte auch gerne den Newsletter!
    Danke!

  39. Thorsten sagt:

    Hallo Ulf,
    vielen Dank für die täglichen Updates zur Lage in Sardinien, wirklich sehr hilfreich.
    Wir wären am 17.06. nach Olbia geflogen. Nach der Meldung, dass internationale Flüge nach Sardinien erst ab 25.06. möglich sind, hatten wir eigentlich schon damit abgeschlossen.
    Jetzt heißt es Italien öffnet sämtliche Grenzen schon ab 03.06., könnte das also für Sardinien auch nochmal geändert werden?
    Vorausgesetzt Deutschland stimmt der Öffnung nach Italien ebenfalls zu.
    Danke

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Tjaaaaaa… ich finde meine Kristallkugel nicht 😉 Aber im Ernst: schwer zu sagen. Im Augenblick sieht es so aus, als wenn das nicht hinhaut. Aber ich würde mal abwarten, was in den nächsten Tagen passiert. Wie schon öfter hier geschrieben: die Lage ändert sich einfach so schnell im Augenblick, dass es unmöglich ist, verlässliche Vorhersagen zu machen. Kleiner Trost: wenn sich was ändert, wird das sicher sehr schnell kommuniziert, da vor allem die Sarden es nicht abwarten können, den Tourismusmotor wieder anwerfen zu können. Also Augen auf, Blog blättern und Daumen drücken!

  40. Anita sagt:

    Hallo Ulf! Wir sind aus Österreich und haben ab 01.07. von Verona einen Flug nach Olbia gebucht und würden dann dort 9 Nächte bleiben! Was denkst du – ist das dann schon möglich, weil das Reisebüro könnte mir noch keine Auskunft geben? LG Anita

  41. Uwe Preis sagt:

    Vielen Dank für die tollen Infos. Germanwings meint anscheinend immer noch, dass die am 06.Juni in Olbia landen können. Jedenfalls haben sie uns jetzt von köln auf Düsseldorf Umgebucht. Wie ist das jetzt mit externen Flügen erst ab 25.Juni. Gibt es da eine rechtssichere Quelle?

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Un piacere! Rechtssichere Infos… orientieren sich an dem, was die Region Sardinien an Dekreten erlässt. Mehr können wir dazu leider auch nicht sagen. Nach den aktuellen wird das nicht klappen, denn die Italiener aus den anderen Regionen sind die ersten, die ab dem 3. Juni wieder von Region zu Region reisen können – und internationale Gäste erst ab dem 25. Juni. Vielleicht ändert sich das noch, aber das ist echt nicht vorherzusagen.

  42. Michael sagt:

    Hallo Herr Lüdeke. Ich muss Ihnen mal ein Kompliment machen…Ihre Seite ist echt Toll. Zur Zeit bin ich fast täglich mehrmals hier um nachzulesen ob es schon was neues zu den Einreisebedingungen gibt vor allem was dir Fähren betrifft. Aber vielleicht sollte man den Sarden mal sagen das es nicht nur wegen den Unklarheiten so wenige Buchungen bzw mehr Stornierungen gibt sondern auch weil sich die wenigsten diesen Test leisten können oder wollen. Könnten wir stornieren ohne grösseren Verlust würden wir es wahrscheinlich auch machen mittlerweile. Nach wie vor hoffen wir das beste.

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Vielen Dank fürs Kompliment! Ja, schwierig, die Lage. Die größte Hoffnung ist im Augenblick das Hotelgewerbe, das die Regionalregierung in die Zange nimmt und endlich klare Regeln fordert (siehe Post von heute). Bleibt zu hoffen, dass Solinas den Schuss gehört hat.

  43. Sandra sagt:

    Hallo Herr Lüdeke,
    wir wären am 30.5. sehr gern nach Sardinien gekommen. Leider geht es nicht.
    Ist die Gutscheinlösung die einzigste Möglichkeit für die Fähre uns entgegenzukommen oder gibt es eine Möglichkeit doch noch das Geld zurückzubekommen? Wir können nämlich ziemlich sicher in 2021 nicht nach Sardinien und die 600€ tun verdammt weh…

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Tut mir leid, liebe Leute, was Rückerstattungen betrifft, müsst ihr euch an eure Reiseanbieter wenden, dazu können wir überhaupt nichts sagen, da hat ja jeder seine eigenen Geschäftsbedingungen!

  44. Jana sagt:

    Ist das jetzt wirklich fix mit dem Corona Test vor Einreise? Das wäre für uns als vierköpfige Familie leider auch das KO Kriterium. Und genau dieses Jahr haben wir Sardinien mal nicht pauschal gebucht, aber konnte ja keiner ahnen..

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Sieht ganz so aus. Die Frage ist nur, wie und was anerkannt wird. Es sind auch Schnelltests direkt an den Abflug- und Fährhäfen im Gespräch, die 20 bis 25 Euro pro Nase kosten und von den Unterkunftskosten wieder abgezogen werden können sollen (siehe Beitrag von heute).

  45. Michael sagt:

    Das sind doch aber dann nur die Antikörpertests die so billig sind oder nicht? Ich meine der richtige Coronatest ist wesentlich teurer (200,- pro Person). Und ich möchte meinen Kindern nicht an der Fähre in Genua erklären müssen das wir wieder nach Hause müssen oder vielleicht in Quarantäne vor Ort. Also ich werde morgen auch mal schauen ob eine Stornierung unterm Strich nicht doch der kleinere Schaden ist. Wobei bei positivem Test würde ja wahrscheinlich unsere Versicherung greifen. Bin mal gespannt ob der Herr Solinas seine Meinung noch ändert. Sehr kompetent stellt er sich leider nicht unbedingt an. Und das wird Sardinien bestimmt nicht nur dieses Jahr Schaden.

  46. Max sagt:

    Gemäss Minister Boccia existiert dieser Gesundheitspass bis jetzt nicht und Sardinien kann nicht Autonom so etwas entscheiden. Der Staat, Il Governo, kann do etwas entscheiden. Niemand anderst. Was Solinas sagt, ist schwachsinn.

  47. Daniel Wilkens sagt:

    Ich habe mutig die Fähre gebucht, wird schon

  48. Fritzi sagt:

    Hallo ihr Lieben ,
    wir fliegen mit 8 Personen am 5.7 ….
    Ich hoffe das bald noch konkretere Lösungen auf den Tisch kommen.

  49. Nadine sagt:

    Hallo!
    Wir sollten so langsam auch Bescheid wissen wie es mit diesem Gesundheitspass aussieht.
    Wäre es nur ein „Schnelltest“ (25€) an der Fähre, hätten wir kein Problem damit. Wenn wir aber einen richtigen „Coronatest“ (200€) machen müssten, wäre es für uns als vierköpfige Familie zu teuer. Im Moment könnte ich noch kostenlos stornieren. Aber eigentlich möchte ich das nicht. Wir hatten uns so auf unseren Sommerurlaub gefreut und möchten eigentlich auch daran festhalten.
    Hoffen wir das dies mit den Tests schnell entschieden wird.

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Salve, bis jetzt ist von Speichel-Schnelltests die Rede – für maximal 25 Euro. Aber schaun’mer mal, wie‘ sich ausgeht am Ende. Irgendwann sollten auch Solinas & Co. begreifen, dass sie nicht mehr lange so weiter zaudern können, wenn sie nicht wollen, dass ihnen die Saison komplett krachen geht. Reisen ohne Risiko wird leider etwas schwierig in diesem Jahr – zumindest ist es das im Augenblick noch.

  50. Christiane sagt:

    Hallo!
    Wir haben ab 17.6. gebucht… bei euch steht dass die flughäfen erst ab 25.6. öffnen. Ist diese Information sicher? Oder so sicher wie im Moment einfach gar nichts? 🙂 liebe grüsse aus österreich

  51. John sagt:

    Ich verstehe aktuell nicht warum man nicht zum 3.6. nach Sardinien können soll. Dann sollen Europäer nach Italien einreisen dürfen. Ein corona Test wäre zwar nervig aber machbar. Moby scheint zu meinen uns am 3.6. transportieren zu wollen. Leider können wir nicht später fahren.

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Weil die sardische Regierung im Augenblick keine Gäste ohne Coronatest auf die Insel lassen wollen, damit sie ihre niedrige Reproduktionsrate nicht riskieren. Ist ein Eiertanz zwischen niedrigen Raten und dem Risiko, die Saison zu kompromittieren.

  52. Fabiana sagt:

    Guten Tag und ein herzliches Dankeschön an Herr Lüdeke, der uns Immer mit diesem Blog auf dem laufenden hält.
    Wir wären auch am 12.06 gerne gekommen, haben jedoch umgebucht auf August, da Sardinien zu spät öffnet.
    Dieses Wann, Wo und Wie mit dem Coronatest, verwirrt mich eindeutig.
    Ich fände die beste Lösung, einen Schnelltest am Ankunftsflughafen zu machen.
    Ich bin gespannt, was sich Solinas noch alles einfallen lässt. Bis dahin lese ich hier fleissig mit.
    Grüsse aus der Schweiz 🙂

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Ein herzliches Dankeschön zurück! Und was den Rest betrifft: Mal schauen, was geht. Der Druck auf Solinas wird größer, und nun streitet er sich auch mit seinem Koalitionspartner – der Lega. Er stellt sich wirklich wie ein plumper Hausmeister an, der einmal pro Tag vergeblich zu erklären versucht, wie der Schlüssel für die Sonnenterrasse ist.

  53. John sagt:

    Aber im Prinzip scheint es aktuell „nur“ der Test zu sein, oder? An mehreren Stellen hatte ich gelesen, dass ab 3.6. sich nur Italiener frei bewegen dürfen – Touristen erst später.
    Daher wäre spannend ob ich sonst auf dem StiefelDas Campingurlaub machen kann falls man nicht auf die Fähre kommt (bis auf Sizilien, ist wohl auch wirr)?
    Sehr schade ist, dass Italien bei ihrer großen Pressemitteilung von wegen Einreise ab 3.6. nichts von Komplikationen gesagt hatte. Oder moby bei der Buchung.

    Vielen Dank auf jeden Fall für das zusammenstellen der wirren Informationen! Ohne italienisch ist das gerade etwas spannend 😉

    Ich werde Montag mal meine Hausärztin fragen wie ich einen Test mit Attest bekommen kann.

  54. Tim sagt:

    hmmm, Schnelltest nötig der noch nicht produziert ist. Ich habe vor Mitte Juni eine Rundreise durch Sardinien zu machen…
    Es ist bisher weder klar ob ich einreisen darf noch wie alt der negative Coronatest sein darf (noch wie zuverlässig dieser überhaupt ist) Selbst wenn ich den hier zwei Tage vor Abreise mache (dauert derzeit so lanfe bis das Testergebnis kommt und die Sache „bestätigt“ ist) habe ich dann nur zwei Tage um nach Sardinien zu kommen.
    Dann ist weiterhin unklar welche Auflagen die Campingplätze bekommen und und ob sie für Ausländer überhaupt offen sind.
    Ich denke wenn bis nächsten Mittwoch noch nicht organisiert ist werde ich stornieren und an die polnische Ostsee fahren – die sind nicht so kompliziert.

  55. Hanna sagt:

    Egal wie, dieser Solinas hat die Qualitäten einen Scheuers.
    Nichts als unüberlegten Unsinn im Kopf, dessen Kosten später Andere tragen müssen

  56. John sagt:

    Ich verstehe sehr gut wozu die Tests und alle anderen Beschränkungen gut sind. Ich bin auch sehr dafür das durchzuziehen – oder eigentlich zu verschärfen.
    Weder Italien noch Sardinien sind coronafrei. Auch die Urlauber werden es nicht sein – bei den Tests werden einige Fälle unerkannt durchrutschen. Selbst PCR-Tests erfassen die Erkrankung nur in einem engen Zeitfenster von 4-5 Tagen. Bei dem Schnelltest wird es eher schlechter sein. Daher darf sich auch auf Sardinien keiner in falscher Sicherheit wiegen. Es wäre auch sehr verständlich den Zugang noch eine zeitlang ganz zu schliessen. Ich denke Sardinien wurde von der „neuen“ Regel mit 3.6. überrumpelt und jetzt läuft die Zeit für gute Lösungen davon.

    Insgesamt sind die neuen Abstandsregeln in Italien sehr locker. In den Hotelrestaurants wird sich das Virus verbreiten, an den Stränden bei 1m Abstand vermutlich auch. Das zeigen auch die aktuellen Verbreitungen innerhalb von Restaurants in Europa – trotz Verhaltensregeln. Unser Plan ist der Besuch nicht zu voller Campingplätze und leerer Strände die es auf Sardinien noch gibt :-).

    Doof ist nur die aktuelle Unsicherheit – vor allem verbunden mit teuren Fähren. Aber auch das sind natürlich Luxusprobleme in der jetzigen Lage – das gebe ich gerne zu ;-). Es wäre nur sehr toll wenn es klappen würde 🙂

    Vielen Dank auf jeden Fall für die Informationen und damit die Hilfe!

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Un piacere, John!

      • Elke Lehmann sagt:

        ….. es ist Ihnen schon klar, das die Bedingung der Einreise nach Sardinien mit einem direkten Nachweis-Tests (die man offiziell noch nirgends als Schnelltest in der EU machen kann und die Labortest vom Abstrich mit der Begründung Reise nach Sardinien ohne Symptome und auf eigene Kosten noch nicht erlaubt sind und die AK test im Blut wo es Schnelltests gibt nicht in Frage kommen bei Solinas, da man mit dem keine wirkliche aktuelle Coronainfektion nachweisen könnte) bedeutet, das auch Sie nicht nach Sardinien einreisen können,….Ihre Verschärfungen bedeuten, das niemand aktuell und bis zum Vorhandensein eines kommerziellen Start eines Schnelltestes einreisen kann. Dieser Test auf den Solinas hofft, und dessen Verkauf steht in den Sternen!! Sie hoffen also wirklich, das Sardinien und einige wenige Regionen Italiens diesen Nachweis als Pflicht einführen, obwohl in ganz Europa sonst ab 15.6. Reisen ohne Gesundheitspass möglich ist? Das bedeutet, das auch der Rest der Touristen dieses Jahr nach Griechenland, Kroatien oder sogar Mallorca fliegt, aber nicht nach Sardinien. Denn da kann niemand ohne Test rein! Haben sie allenfalls ein Privatlabor das Ihnen gehört, das sie so argumentieren?

        • John sagt:

          Hallo Elke, bei Verschärfungen meinte ich die Auflagen im Land. Also größere Abstände zwischen den Leuten etc..
          Einen Test auf Molekularbasis kann man in Deutschland mittlerweile bei vielen Ärtzen auch ohne weitere Indikation in Aufrag geben. Die zugehörigen Labore haben Kapazitäten und testen gegen Geld selbstverständlich auch. Das war vor ein paar Wochen noch utopisch – mittlerweile aber machbar. Die Krankenkasse zahlt dann natürlich nicht und man muss sich selbst drum kümmern. Ein entsprechendes Atest wird z.B. auch aktuell für eine Umgehung der Quarantäne in Österreich benötigt. Die Logistik existiert also und der Preis ist im Vergleich zu meinen Fährekosten mit dem Camper auch nicht wild. Es wäre aber wichtig zu wissen wann muss man den Test machen, was muss auf dem Attest stehen und in welcher Sprache muss das sein. Sosnt steht man mit dem falschen Attest am Hafen.
          Ansonsten ist Reisen Luxus. Gesundheit geht vor und ich könnte gut verstehen wenn man erst später überhaupt nach Italien darf. Auch wenn ich das Rumgeier von Solinas nicht gut finde – ich gehe davon aus, dass er von der sehr schnellen Öffnung am 3.6. auch überrumpelt wurde und jetzt alles was angeplant war plötzlich VERDAMMT schnell gehen muss.
          Jetzt lasse ich mich überaschen was sich die nächsten Tage noch tut. Dann wird entschieden ob die Fahrt nach Sardinien, Italien-Festland oder Mecklenburg-Vorpommern geht 🙂

          Wenn mich Sardinien reinlässt bin ich dankbar, verkrümel mich an ruhige Ecken und werde überall unter Menschen brav meine Maske tragen.

          • Elke Lehmann sagt:

            Guten Morgen, vielen Dank für die Antwort . In Berlin wurde meiner Familie von ihrer Hausärztin vor vier Tagen mitgeteilt, das laut Rki momentan nur bestimmte Personen (egal wer die Kosten trägt), mit einem Abstrich getestet werden. Reisezertifikate sind kein Grund . Vielleicht gibt es bundesweit regionale Unterschiede wer wen wie testen darf. Nützt meiner Familie momentan nichts. In der Schweiz sieht es anders aus, das ist richtig. Hier kann man mittlerweile testen beim Hausarzt und es privat zahlen , kostet rund 220 CHF. Wenn plötzlich aber hunderte Urlauber zur gleichen Zeit vor Ferienbeginn das wollten, könnte das auch in der Schweiz nicht so einfach werden, jedenfalls nicht innerhalb kurzer Zeit .

  57. klauthe sagt:

    Heute um 6.20 h (bzw 6.29 h) ist übrigens nach Plan die Eurowings von DUS nach Olbia gestartet. Hat mich schon sehr gewundert – wissen die bei EW nicht, dass der Flughafen Olbia zu ist?? Nach 2 Stunden kam die Meldung „Flug kehrt zurück zum Ausgangsflughagen“!! Wie blöd sind die? Oder hat das einen bestimmten Sinn??

  58. klauthe sagt:

    Heutiger EW-Flug: war da vielleicht Herr Scheuer am Steuer? 🙂

  59. Michael sagt:

    Also das mit dem Test finde ich nach wir vor fragwürdig allein schon wegen der Umsetzung. Wir kommen aus dem Kreis Südliche Weinstrasse. Wir haben aktuell keine aktiven Fälle bei 110.000 Einwohnern. Es gibt klare Regeln und fertig. Seit den Lockerungen ist bei uns wieder wahnsinnig viel los, Touristen ohne Ende. Auch hier im Ort leben sehr viele davon. Der Pfälzer Wald ist groß und in den Winzerhöfen sitzt man meist in freien. Wenn ich an Sardinien denke ist es zumindest im Norden nicht viel anderst. An den Stränden und im Wasser im Juli war genug Platz i
    um Abstand zu halten. Auch falls man essen gehen möchte sitzt man bei der Hitze doch lieber draussen oder es sind zumindest alle Türen und Fenster offen. Wer den Trubel möchte muss halt auch mit dem Risiko leben aber prinzipiell würde ich sagen einfach respektvoll und rücksichtsvoll sein und das nicht nur in Zeiten von Corona.

  60. Otto sagt:

    Hallo , wir haben ab dem 17.06 3 Wochen gebucht.das hört sich zumindest sehr gut an das wir evt.doch fahren könnten.die frage ist woher soll ich diesen test den bekommen??

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Salve, das ist die Frage aller Fragen, die davon abhängt, was die sardische Regionalregierung entscheidet!

      • Otto sagt:

        Oh man ist echt nervig langsam! Wir haben die Fähre bei moby gebucht und die sagen ja wir fahren.

        • Ulf Lüdeke sagt:

          Nervig ja, aber wird schon klappen 😉

        • Michael sagt:

          Moby bietet im Notfall ja auch an das man stornieren kann und einen Gutschein bekommt der bis Ende 2021 gültig ist. Und wenn ich es richtig verstanden habe unabhängig davon ob die Fähre fahren würde oder nicht. Ist eine Sonderregelung die sie aufgrund der Situation anbieten.

  61. Staffa Reinhard sagt:

    Servus aus Bayern, wir haben auch schon Ende letzten Jahres für Mai gebucht, haben bei Moby storniert und eine Gutschrift bekommen. Leider ist die Lage zur Zeit sehr verzwickt, alle wissen etwas und doch wieder nicht. Wir können uns damit abfinden wenn es dieses Jahr nicht klappt mit der Insel, da wir schon 10x dort waren, das letzte Mal Sept. 2015. Aber nach 5 Jahren zieht es uns doch wieder nach Sardinien, auch weil meine Frau und ich sehr das Motorradfahren dort geniessen.
    Wir fahren mit Mobil und Hänger auf Campingplätze und ich bin gespannt wie sich die Situation mit den Campings darstellt.
    Wir hoffen für Sardinien und für die Bevölkerung (die übrigens sehr freundlich, hilfsbereit und nett ist), dass sich die Lage beruhigt, das Virus hoffentlich verschwindet und die Sarden diese Zeit gut überstehen. Wir hoffen, dass wir, wenn nicht dieses Jahr, dann vielleicht nächstes Jahr wieder die Insel besuchen können.
    Auch möchte ich den Newsletter abonnieren. DANKE

  62. Angelika sagt:

    Hallo, bin mutig oder total besch…… ich habe heute eine Fähre für den 3
    6.nach Olbia gebucht. Leider hatte ich keine Zeit mehr zu warten da ich ein Häuschen auf Sardinen hab und endlich mal danach schauen wollte und ab15. 6. beruflich bedingt ein Kurs losgeht, den ich nicht verpassen sollte. Aber gerne lass ich euch wissen wie es uns ergangen ist. Liebe Grüße, Angi

  63. Martin sagt:

    Großes Lob auch von meiner Seite für die Page! Weiter so! Wir fliegen eigentlich am 20.06. nach Olbia. Flug ist noch nicht gestrichen. Bin gespannt, was ggf. heute besprochen / beschlossen wird und freue mich, dass du uns hier auf dem Laufenden hällst. Ich habe die Hoffnung, dass der 25.06. noch „fällt“, da dies ja vor der Verkündung Italiens mit dem 03.06. ausgerufen wurde… alles sehr wage aber es bleibt dir Hoffnung. Freue mich in jedem Fall auf die nächsten News hier.

  64. Anja sagt:

    Hallo, ich danke dir auch für deine täglichen Updates. Aktuell ist das morgens das Erste was ich lese. Also übe ich mich weiterhin in Geduld. Sobald klar ist, wie die Einreisebestimmungen nun tatsächlich sind, kann ich konkret planen. Ich hoffe, ab Mitte Juni auf die Insel zu können.

  65. Frank sagt:

    Wir haben Tickets im Januar gemacht für eine überfahrt von Livorno nach Olbia mit Sardegnia Ferries Ende Juli. Haben nicht storniert und warten einfach ab. Schwiegermutter wartet schon. Mal sehen ob es klappt.

  66. Tim Limmer sagt:

    Na prima!
    Erstmal danke für die kontinuierliche Berichterstattung sie hilft unglaublich weiter.
    Ich sehe schon dass uns die Fähre Ende Juni mitnehmmt und wir ein paar Wochen auf der Insel unterwegs sein dürfen. Die Campingplätze sind anscheinend noch nicht ganz sicher wie sie das machen sollen aber es wird schon werden. Hotelstrände und touristisch angepriesene Strände wollen eh nicht so häufig besuchen. Hauptsächlich unser Essen auf der Insel einkaufen und selber zubereiten, damit sind wir auch aus dem Bestimmungen der Restaurants raus (bis auf ein paar Ausnahmen).
    Jepp – ich denke unser Urlaub auf Sardinien geht klar. Hat sich also wahrscheinlich gelohnt zu pokern und nicht zu stornieren.

  67. Gabriella sagt:

    Wir haben auch gebucht für den 15.08 ich hoffe das alles gut wird
    Danke für die neusten Info hier

  68. Stefan sagt:

    Hallo Ulf,ich verfolge die Coronasituation auf Sardinien mit grossem Intresse.Wir möchten am 5.7.20 ab Basel mit EasyJet nach Olbia fliegen und dan 11 Tage Urlaub an der Cala Liberotto machen.Hotel hat bestätigt dass Sie am 27.6.20 öffnen.Der Flug ist im Moment noch unsicher.Wir sind eine Familie aus der Schweiz und wissen nicht so genau was wir sollen.Ich kann sicher kein negativer Coronatest mitbringen da wir hier in der Schweiz nur getestet werden wenn du Symtome hast.Wie beurteilst du diese nicht ganz einfache Situation und wie beurteilst du generell die Sachlage in Sardinien für einen Familienurlaub diesen Sommer.Vielen Dank für deine Antwort und die täglichen Updates.IST EINE SUPER SACHE!

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Salve, die nächsten Tage bis zum 3. Juni werden sicher wichtige Neuigkeiten bringen – und da seid ihr ziemlich im grünen Bereich, denke ich. Aus unserer Sicht schwer vorstellbar, dass sich die Insel leistet, als einzigen Region in Italien etwas von Touristen zu verlangen, was sie selber nicht mal anbieten können: zuverlässige Coronatests. Wir glauben nicht, dass das ein Hindernis werden wird. Aber die Entscheidung treffen andere. Bald wissen wir alle mehr!

    • Peggy sagt:

      Hallo Stefan

      Wir wohnen auch in der Schweiz und wollen Ende Juli ab Basel nach Alghero fliegen. Bezüglich Coronatest – unser Hausarzt hatte uns auf Anfrage vor kurzem mitgeteilt, dass man einen Test machen lassen kann, würde um die 100chf kosten. Das müsste ja dann in der Gesamtschweiz möglich sein?!
      Hoffen wir, dass wir diesen für die Einreise nach Sardinien am Ende gar nicht brauchen.
      Viele Grüsse

  69. John sagt:

    Eine Frage an alle anderen Fährefahrer: Hat schon jemand das neue Onlinestornieren bei Moby probiert und kann sagen wie schnell man seinen Gutschein bekommt?

    Der Hintergrund: Wir hatten für 3.6. gebucht, können jetzt aber erst am 7.6. fahren. Unabhängig von Corona. Im Benutzerkonto bei Moby ist jetzt allerdings der Umbuchbutton ausgegraut – man soll eine Hotline in Deutschland anrufen. Wenn man dort anruft kommt eine Bandansage, dass diese Hotline aufgrund Corona deaktiviert ist man soll eine Mail an info@mobylines.de schicken. Macht man dieses kommt eine Antwortmail, dass die Bearbeitung mehrere Tage dauern wird (nicht kann). Für Stornierungen soll man das bitte Online machen (inkl. Link dazu). Nur will ich ja Umbuchen.

    Jetzt stellt sich mir die Frage: Warte ich mehrere Tage auf die Umbuchung per Mail und hoffe, dass zu meinem Wunschtermin noch ein Platz für einen Camper frei ist (und all das obwohl ich extra den teuersten Tarif für Onlineumbuchen gewählte hatte) oder storniere ich und buche mit dem Gutschein die passende Überfahrt. Daher die Frage ob jemand Erfahrungen hat wie schnell der Gutschein bei der Stornierung kommt. Leider ist der Abfahrttermin schon sehr bald und mehrere Tage warten ist eigentlich nicht drin.

    Da das auch noch andere interessieren könnte werde ich gerne weiterberichten wie gut das Umbuchen jetzt klappt.

    • John sagt:

      Da vielleicht noch andere aktuell ähnliche Probleme mit der Kommunikation mit mobylines Europe haben mein Update:
      Bisher noch keine Antwort auf meine Mail an mobylines. Die Hotline ist weiterhin deaktiviert, das Online-Umbuchen im Portal über Moby-Card ebenfalls. Die Armen sind offenbar total überfordert und überlaufen mit Anfragen. Ich kann das ja verstehen – nur reisen wäre auch schön ;-).

      Geklappt hat aber die Gutscheinlösung. Also bisheriges Ticket online storniert, nach ca. 15 Minuten war der Gutschein per Mail da und damit konnte ich sofort den Wunschtermin neu buchen. Scheinbar lief das auch ganz automatisch über die Buchungsplattform. Der Gutschein war nur nicht anrechenbar auf Reservierungsgebühr (4€) und Reiserücktrittskostenversicherung (9€). Mit den Kosten kann ich aber gut leben – eine Umbuchung hätte zudem auch etwas gekostet. Jetzt hoffe ich unsere Reise klappt :-).

  70. Otto sagt:

    Also unsere Fähre überfahrt ist am 17.06 und wir haben nichts storniert und von Reisebüro auch bis jetzt nichts negatives mitbekommen

  71. Otto sagt:

    Also mir hat Moby schnell geantwortet

  72. Frank sagt:

    Hallo an alle,
    erstmal ein dickes Kompliment an die Betreiber dieser Website, tolle Berichte, Bilder und viele wertvolle Informationen. Vielen Dank dafür !
    Die Frage, die ich mir stelle: wie kommen wir überhaupt an die Fährhäfen, wenn Österreich, Schweiz und Frankreich ihre Grenzen zu Italien weiter dicht lassen ? Wir möchten am 4.7. mit der Abendfähre von Genau nach Olbia übersetzen. Die Schweiz, hab ich heute gelesen, plant wohl die Grenze zu Italien erst am 6.7. wieder zu öffnen.

    • John sagt:

      Hallo Frank,
      Österreich will weiterhin nicht ohne Weiteres Italiener ins Land lassen. Mit triftigem Grund geht das natürlich bereits jetzt für Österreicher und Italiener. Was wir Deutsche brauchen ist Transit. Den erlaubt Österreich wohl jetzt schon. Die Auflage ist das Land direkt zu durchqueren und sicher wieder zu verlassen. Das kam in diversen Medien und auch auf öffentlichen Seiten in Österreich. Auch tanken in Österreich soll nicht erlaubt sein. Ein Nachweis was man in Italien vorhat ist zumindest aktuell noch nötig. Ein Fähreticket ist dabei sicher perfekt.
      Bis Juli passiert zudem noch sehr sehr viel. Ich denke einige von hier werden diesen Transit noch deutlich vor dir ausprobieren – inkl. mir übernächste Woche. Wenn das schiefgeht wirst du das mitbekommen. Aber ich gehe davon aus, dass bis Juli noch vieles viel einfacher geht als jetzt.
      Wobei ich lieber durch die Schweiz fahren würde weil viel kürzer. Ich vermute sobald es relevante Ströme nach Italien gibt wird es auch dafür eine Lösung geben.

    • Michael sagt:

      Wir fahren am gleichen Abend aber nach Porto Torre. Hoffen wir das beste 🙂

  73. Frank D. sagt:

    Hallo an alle !
    Zuerst ein dickes Kompliment an die Betreiber dieser Website ! Tolle Bilder und Berichte, dazu viele wertvolle Informationen. Vielen Dank dafür!
    Die Frage, die ich mir stelle: wie kommen wir an die Fährhäfen, wenn Österreich, Schweiz und Frankreich ihre Grenzen zu Italien weiterhin dicht lassen ? Wir möchten am 4.7. mit der Abendfähre von Genau nach Olbia übersetzen.
    Heute habe ich gelesen, dass die Schweiz plant, ihre Grenze zu Italien erst am 6.7. wieder zu öffnen. Österreich scheint diesbezüglich auch eher zurückhaltend zu sein. Wie seht ihr das Thema ?

  74. Klauthe sagt:

    Bei mir kam der Moby-online-Gutschein noch am gleichen Tag. Super schnell.

  75. Silvana Gru sagt:

    Guten abend
    Wie sieht es aus
    29.6-11.7.20
    Vielen Dank für Ihre Antwort
    Silvana

  76. Elke Lehmann sagt:

    Hallo guten Abend . Hat jemand einen Tip wie man in Berlin an einen covid Abstrich kommt ohne Symptome? Klar das man das privat zahlt aber welcher Arzt oder wo kann man die machen ?? Bisher ist vom Rki noch nicht die Urlaubs Indikation frei gegeben…

  77. Michael sagt:

    Ich habe gerade einen Bericht gelesen wo Frau Sutter erklärt hat die Grenze der Schweiz zu Italien am 15.6. zu öffnen, zumindest istvdas so geplant.

    • Stromboli sagt:

      Die Grenze nach Italien wird bereits ab dem 3. Juni einseitig geöffnet (Einreise nach Italien aus der Schweiz möglich).

    • Ivan sagt:

      Den habe ich nicht gesehen. Bis jetzt werden die Grenzen zum Schengen Raum am 6. Juli geöffnet darunter auch Italien. Ab 15 Juni bereits die Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich

  78. Ivan sagt:

    Hallo zusammen. Also zur Ausreise aus der Schweiz sollte es kein Problem geben. Was unbekannt ist, wann Easyjet ab Basel fliegen wird.

  79. Christiane Grabner sagt:

    Hallo! Wir haben heute bescheid bekommen dass unser Reiseveranstalter unsere Reise abgesagt hat und wir bekommen unser Geld zurück. Flug wäre am 17.6. nach Sardinien gegangen.
    Wir kommen nächstes Jahr wenn hoffentlich wieder alles gut ist auf dieser Welt!
    Vielen Dank für diese Homepage. Ihr wart uns echt eine grosse Hilfe! Danke für Eure Mühe! Alles liebe aus Österreich!

  80. Irina sagt:

    Eurowings hat auch unseren Flug am 27.06.20 annulliert.Köln-Kagliari.

  81. Hahn sagt:

    Lufthansa hat soeben unseren Flug am 29.06. annulliert. Hannover–München–Cagliari. So ein Käse. Jetzt kommen wir nicht hin und müssen die Unterkunft wohl zahlen.

  82. Irina sagt:

    Ich vermute daß wir auch kein Geld für annulierten Flug kriegen. Nur Gutschein. Unterkunft habe ich rechtzeitig storniert.

  83. Martin sagt:

    Flug Olbia von Frankfurt am 20.06. (noch?) nicht storniert aber lt. Condor Homepage fliegt an diesem Tag kein Flugzeug und ist daher nicht mehr buchbar. Gibt es schon Infos vom heutigen Treffen mit Conte Ulf?

  84. Peter sagt:

    Hallo Ulf,

    Super Seite und eine wirklich gute und zeitnahe informative Berichterstattung!
    Wir wollen Mitte Juli los – Fähre von Livorno nach Olbia – und verfolge die Geschehnisse entsprechend mit Hochspannung …

    Gruß
    Peter

  85. Peter Reitinger sagt:

    Heute haben wir eine E-Mail vom Campingplatz aus Arbatax bekommen, das der Platz noch geschlossen hat und noch unbekannt ist wann er überhaupt aufmacht.
    Wir würden eigentlich am 12.06 anreisen. Das schaut gar nicht gut aus. Scheinbar hängen die Hotels bzw. sämtliche Unterkünfte auch noch volle pulle in der Luft. Das dies auf dem Homepage des Campingplatz usw. nicht kommuniziert wird finde ich nicht so toll. . Bis jetzt steht die Fährverbindungen bzw. würde nicht durch Betreiber storniert.
    PS: Viele Lob an den Betreiber von Sardinien Intim….super

  86. Monika sagt:

    Hallo, weiß jemand ob die Fähre der Grandi Navi veloci am 07.06. von Genua nach Porto Torres fährt?

  87. Müjde Atmaca sagt:

    Unsere Fähre geht am 03.06.bzw. oder auch nicht. Genau dieses abwarten ist mittlerweile das allerletzte. Es ist für alle eine nervenaufreibende Situation, aber ich finde wenn man mit Baby’s / Kinder als Familie bis zum letzten augenblick nichts weiß, und eventuell am letzten Tag erfährt wir sollen den Test im Land machen von hier mitbringen. Der Test kommt innerhalb 48 Std. Kostet pro Person 149 € bei uns in Köln. Dann ist der Test aber weder aktuell, noch ist es da bis das Schiff abfährt. Und es wird nicht als E-Mail verschickt sagte das Labor nur als Fax, nächstes Problem, wohin soll es gefaxt werden. Im Österreich dürfen wir ja kein stopp einlegen, soweit ich weiß.Das ist echt total Schwachsinn und unverschämt das man so viele Menschen bis zum letzten Augenblick aussichtslos warten lässt . Klar sollte man sagen weist du was Solinas unser Geld können wir auch woanders ausgeben. Aber was können die Einheimischen dafür, die jetzt auch wegen so einem Regierungschef „büßen müssen. Der Typ hätte als Anwalt weiter arbeiten sollen. Und nicht bei der Regierung. Es geht nicht so ein Land vor Infektionen zu schützen , aber dabei andere an der Nase zu führen. Die müssen doch nur Klartext sagen was Sache ist.
    Ich ärgere mich gerade total. Ohne Baby im Gepäck wäre es ja leicht, aber mit Baby vor der Fähre vielleicht abgewiesen zu werden, das ungewisse ist ein sch… Gefühl.

  88. Katrin sagt:

    Unsere Nerven liegen mittlerweile auch blank, keine Info von EasyJet ob unser Flug am 30.6. ab Amsterdam geht und annulliert wird wohl, wenn, immer erst 7 Tage vorher…
    Sollen wir jetzt so lange warten mit einer Fährbuchung? Wir sind die Einreisebedingungen überhaupt?
    Wer soll den Test (rd 600-800€ für uns 4) bezahlen? Unterkunft hätte eigentlich schon vor 2 Wochen ohne zusätzliche Kosten storniert werden müssen…
    Zusätzlich muss ich sagen dass wir nicht (Mehr) viel Vertrauen haben.
    Offenbar ist man auf Sardinien hoffnungslos überfordert mit der Situation…
    wir wissen absolut nicht was wir tun sollen.

    Ein großes Lob an die Betreiber dieser Seite auch von uns.
    Alle Infos zur Entwicklung bekomme ich tatsächlich nur hierüber.
    Vielen Dank.

    • Ulf Lüdeke sagt:

      Bislang war eh nur von (umstrittenen) Schnelltests die Rede bei Solinas, die 20-25 Euro kosten sollen. Aber im Augenblick wackelt einfach alles, was wackeln kann. Am Ende wird es eine Frage des Geldes der Region und der Machbarkeit sein. So wünschenswert da eine totale Sicherheit wäre, so unwahrscheinlich scheint sie zumindest jetzt. Also: Nervenflattern kontrollieren und Flinten noch nicht ins Korn werfen 😉

  89. Sven sagt:

    Ich glaube, dass man jetzt einfach abwarten und kurzfristig entscheiden muss, ob eine Reise möglich ist. Flug- und Fährtickets sind keine Garantie, wie der 23.05. z.B. gezeigt hat. Auch wir hätten in diesem Flugzeug gesessen , wenn ich nicht kurz vorher storniert hätte. Sobald irgendetwas geht, werden wir auf jeden Fall fahren. Aber wann und wie lässt sich leider noch nicht planen. Jetzt noch eine Frage: Könnte ich auch den Newsletter bekommen? Vielen Dank

  90. Frank sagt:

    Vielen Dank für die tolle Seite

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