Biblische Plage: Heuschreckenschwärme fressen 13.000 Hektar Weideland vor den Augen hilfloser sardischer Bauern weg

Ein Baumstamm fast komplett bedeckt von Heuschrecken im vergangenen Jahr auf Sardinien. Screenshot: TG3

Cagliari, 23. Juli 2020. Gigantische Heuschreckenschwärme mit hunderten Millionen Tieren haben in Sardinien in den vergangenen Wochen eine Fläche von mindestens 13.000 Hektar Weideland kahlgefressen. Die betroffenen Regionen liegen zwischen dem Tal des Tirso in der nördlichen Cmapidano-Tiefebene bei Oristano und der Hochebene des Goceano im mittleren Norden Sardiniens.

Damit sind die Schäden sogar noch deutlich massiver als im Vorjahr, als 3000 Hektar verloren gingen. 2019 waren vor allem Felder haben der Gemeinden Orani, Ottana, Bolatana und Orotelli bis hin in Richtung Mamoida in der Provinz Nuoro betroffen.

Nachdem schon im vergangenen Jahr schwere Kritik an der Region Sardinien wegen fehlender Maßnahmen gegen die vorhersehbare Plage laut geworden war, fordert das “Konsortium zur Kultivierung von Zentral-Sardinien” nun unmittelbare Gegenmaßnahmen, die im kommenden Jahre ähnliche Schäden verhinderten wollen, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

Gegenwehrmaßnahmen bestehen insbesondere in der rechtzeitigen Abtötung der Heuschreckenlarven auf biochemischer Basis. Auch 2019 hatte es an entsprechender Hilfe für die betroffenen Landwirte gefehlt, nachdem die ersten Heuschreckenschwärme eingefallen waren.

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Eine Antwort

  1. Klaus Thelen sagt:

    Uns fällt auf, dass es aktuell an der Ostkueste, Region Posada, nahezu NULL Mücken oder sonstige Stechtiere gibt. Juchuuu. Sind seit 15 Jahren regelmäßig hier und immer war Mückenbekaempfung nötig – aktuell null. Ist hier möglicherweise vom Wind verweht die Chemiewolke gegen die Tierchen im Hinterland niedergegangen?? Hat da jemand ähnliche Erfahrung oder Infos?

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