Meer von Baunei gilt als das schönste ganz Italiens – ein Drittel der Top-Orte liegt an Sardiniens Küste

Ein seltener Gast, ebenfalls komplett eingehüllt von der Faszination der sardischen Strände: ein Riesen-Manta (Manta birostris) am Strand von Stintino.
Foto: Riccardo Piu

Baunei, 1. März 2021. Es ist kein Geheimnis: Das Meer von Sardinien gilt als das schönste des gesamten Mittelmeerraums. Nirgendwo sind die Strände so exotisch, changieren die Farben so intensiv zwischen Saphir, Smaragd und Türkis. Das wurde Sardinien im Sommer nun auch wieder offiziell bestätigt – bei der Prämierung der schönsten Meere von Italien im Jahr 2020. Ein Drittel der 15 Top-Orte, die mit den begehrten „Cinque Vele“ – den „Fünf Segeln“ – im Juni ausgezeichnet wurden, liegen an der sardischen Küste. Allen vorn das Meer von Baunei, das auch in den Top 10 der schönsten Strände Sardiniens von Sardinien Intim gelistet ist.

Die Prämierung, bereits im vorigen Jahr vergeben, wird seit langem von Legambiente und dem Touring Club vorgenommen – den italienischen Pendants zu BUND und ADAC in Deutschland. Bewertet wird dabei nicht nur die landschaftliche-maritime Schönheit, sondern auch die biologische Qualität des Wassers, der Artenreichtum von Flora und Fauna, die Eignung als Taucherparadies, das nachhaltige Angebot sowie die Qualität touristischer Dienstleistungen und die Einbindung archäologischer und kultureller Aspekte in die Küstenregionen.

Die Prämierung hat große symbolische Bedeutung für die Tourismusbranche, die in Bezug auf das Meer 7000 Kilometer Küstenlinie in Italien zu bewerten hat. Die sardische Küste ist rund 1800 Kilometer lang.

Die ersten fünf Platzierungen lauten:

Platz 1: Baunei (Sardinien)
Platz 2: Maremma Toscana
(Toskana)
Platz 3: Litorale di Chia
(Sardinien)
Platz 4: Cilento Antico
(Kampanien)
Platz 5: Costa d’Argento und Isola del Giglio
(Toskana)

Mit einer etwas niedrigeren Punktzahl, aber immer noch „Fünf Segeln“ wurden außerdem die drei folgenden Küsten Sardinines prämiert:

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Baronia di Posada und der Parco di Tepilora (Provinz Nuoro, Nordostküste, bei Posada und Siniscola)
Planargia (Bosa, Westküste)
Gallura Costiera und Capo Testa (großer Küstenbereich zwischen Santa Teresa Gallura, Palau und Arzachena)

Fünf Segel bedeuten, dass hier nach den oben genannten Kriterien wirklich alles passt, was Tourismus-Experten und Italiens wichtigste Umweltschutzorganisation als maßgeblich erachten für einen perfekten Strand. Es gibt aber noch weitere Küsten Sardiniens, die ebenfalls mit mehreren „Segeln“ ausgezeichnet wurden und die die Top der Top aus unserer Sicht nur in wenig bis gar nichts nachstehen.

Weitere prämierte Traumstrände auf Sardinien sind:

Litorale di Pula (Südwestküste), 4 Segel
Arbus (Costa Verde und Buggerru, südliche Westküste), 4 Segel
• Tavolara/Proto San Paolo (Golfo di Olbia, Nordostküste), 4 Segel
• Palau/Capo Testa (Gallura-Küsten), 4 Segel
• Budoni (Nordosten), 4 Segel
Sinis-Halbinsel/Isola di mal di Ventre (Cabras), 4 Segel
Golfo di Orosei (Ostküste), 4 Segel
Alghero und Parco di Porto Conte (Nordwestküste), 4 Segel
Asinara (vor Sardiniens Nordwestzipfel), 4 Segel
Dorgali (nördlicher Golfo di Orosei), 4 Segel
Teulada (Sulcis, Südwestküste), 4 Segel
• Alientu (Asinara), 4 Segel
Buggerru (südliche Westküste), 4 Segel
Cagliari (Parco di Molentargius, Capo Carbonara), 4 Segel
Cuglieri (Westküste), 4 Segel
Muravera (südliche Ostküste), 4 Segel
Stintino (Nordwestzipfel), 4 Segel
Arzachena/Capo Testa (Nordostzipfel), 4 Segel
Barisardo (Ogliastra, Ostküste), 4 Segel
Calasetta (Sant’Antioco, Südwestküste), 4 Segel
Siniscola (Nordostküste), 4 Segel
Carloforte (Isola di San Pietro, vor Südwestzipfel), 4 Segel
• Villaputzu (südliche Ostküste), 4 Segel
• Castelsardo (Nordküste), 4 Segel
• San Teodoro (Nordostküste), 4 Segel
• Golfo Aranci (Nordostküste), 4 Segel
• Sant’Antioco (Südwestküste), 4 Segel


Cala Mariolu an der Küste von Baunei. FotoDaniele Macis

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4 Antworten

  1. Graf Otmar sagt:

    Hallo,
    bin von Triest der Küste entlang nach Albanien, nach Otranto, durch die Strasse von Messina, Sizilien entlang nach Trapano und dann nach Sardinien
    . . .dort fand ich die famosen Sandstrände, Grillstände die Fische anboten etc. . . .wollte nach Spanien, doch bin ich in Sant’Antioco hängen geblieben . . .schon seit 3 Jahren. : tollste Gegend, klares, Brilliantwasser . . .was will man noch ???

  2. Ulrich Schulze-Lünern sagt:

    Italien ist ein Land wo der MÜLL über die Flüsse ins Mittelmeer geleitet und extrem Verschmutzung an den Stränden passiert. Wer will da baden gehen ?
    Das müsste geändert werden.

  3. Schorn sagt:

    Interesse

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