Cumulonimbus über Cagliaris Salinen

1600 Hektar Salzseen-Idyll, Habitat von Europas größter, ständiger Flamingo-Kolonie: Der Parco Molentargius Saline, ein Konglomerat mehrerer Salinen und Teiche, die zwischen Cagliaris Stadtstrand Poetto und Inselmetropole liegen, ist besonders im Herbst ein lohnendes Ausflugsziel nach einem Sprung ins noch immer warme Meer, wenn sich in den späten Nachmittagsstunden über den östlich gelegenen Bergen des öfteren Gewitter zusammenbrauen.

Der große See im Norden des Feuchtgebietes entstand in seiner heutigen Form erst Anfang der 60er Jahre in Zusammenhang mit der Erschließung des Hinterlandes von Cagliari. Die staatliche Salzproduktion in den Salinen, vermutlich schon von den Phönizern vor rund 3000 Jahren begonnen und direkt an den Poetto grenzend, wurde 1984 eingestellt. In den folgenden anderthalb Jahrzehnten überließen die Verantwortlichen das Gebiet weitgehend sich selbst, was zu einer erstaunlichen Anzahl illegaler Hausbauten auf dem breiten Damm Is Arenas führte, der Salinen und großen Teich voneinander trennt.

1999 wurde das Gebiet zum Naturpark erklärt. Unter anderem werden Parkführungen und organisierte Reitausflüge angeboten. Vom mittleren Damm kann man zu Fuß den Poetto erreichen. Entlang dieses Weges sind auch die Aufnahmen entstanden.

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