Alarmstufe Orange: Sardinien stehen erneut schwere Unwetter bevor

Das sardische Meer in Wallung mit Feuerhimmel. Foto: Sardegna Geographic / Daniele Macis

Bis zum Donnerstagabend um Mitternacht werden für Sardinien erneut schwere Regenfälle erwartet. Die Zivilverteidigung habe deswegen erneut Alarmstufe Orange ausgerufen, berichtet die Nachrichtenagentur ANSA. Betroffen von den heftigen Niederschlägen sollen auch die Campidano-Tiefebene und die Region Flumendosa-Flumineddu sein. Das Unwetter soll dann am Donnerstag weiter Richtung Gallura im Nordosten der Insel ziehen.

Viele Schulen bleiben am Donnerstag geschlossen

Die Schulen in der Region Cagliari, aber auch diverse Schulen in der Region Sarrabus, der Ogliastra und der Gegend um Nuoro bleiben am Donnerstag geschlossen. Zudem bleiben auch alle städtischen Behörden sowie Anlagen geschlossen. Das Gleiche soll soll für die angrenzenden Gemeinden Assemini, Capoterra, Elmas, Decimomannu, Maracalagonis, Monserrato, Quartu Sant’Elena, Quartucciu, Selargius, Sestu, Pula, Sarroch, Settimo San Pietro, Sinnai, Villa San Pietro und Uta gelten.

Besonders betroffen am Mittwochabend war die Region um Cagliari und Capoterra, wo schwere Gewitter niedergehen. Die Behörden schließen laut ANSA nicht aus, dass durch die erneuten heftigen Niederschläge die Ausbesserungs- und Rekonstruktionsarbeiten an Straßen und Wasserläufen vor allem in der Region Capoterra zum Erliegen kommen und sich die Sicherheitslage erneut verschlechtern könnte.

Schäfer bei Capo Ferrato wird weiter vermisst

So schlimm wie vor einer Woche soll die Situation jedoch nicht werden. Am 10. Oktober hatten sintflutartige Regenfälle mehrere Gebiete im Süden Sardiniens unter Wasser gesetzt. In Assemini bei Cagliari ertrank eine 44-jährige Mutter nachts vor den Augen ihrer drei Töchter bei dem Versuch, mit dem Auto den Fluten zu entkommen. Bei Capo Ferrato an der Südostküste wird noch immer ein 38 Jahre alter Schäfer vermisst.

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2 Antworten

  1. …scusi, aber der Text ist unverständlich : und Sanierungs- und Sicherungsarbeiten vor allem in der Region Capoterra zum Stillstand kommen und sich die Lage erneut verschlechtern könnte.

    Was ist denn bitte damit gemeint….

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