Dutzende Meter durch die Luft gewirbelt: Deutsche Touristin bei Carloforte vom Blitz erschlagen

Der Leuchtturm “Mangiabarche” (‘Bootsfresser’) bei Calasetta südlich der Isola di San Pietro. Foto: Sardegna Geographic / Alberto Melis

 

Das anhaltend schlechte Wetter in Sardinien hat ein neues Todesopfer gefordert – eine 61 Jahre alte Touristen aus Berlin. Das Unglück ereignete sich am Freitag auf der Isola di San Pietro vor der Südwestküste Sardiniens.

Die Frau, die offenbar seit Jahren ihren Urlaub auf dem kleinen sardischen Eiland verbrachte, war mit ihrem 64-jährigen Mann, ihrem 30 Jahre alten Sohn und einigen Freunden gerade auf einem Spaziergang bei Nasca, einer zerklüfteten Felsküste im Nordwesten der Insel. Als besondere Attraktion gelten dort die so genannten “piscine naturali”, natürliche “Schwimmbäder”, die Meer, Wind und Wasser in die Felsen erodiert haben.

Als die Gruppe zu dem Spaziergang am Nachmittag aufgebrochen war, sei das Wetter noch schlecht gewesen, berichtet die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Dann sei jedoch binnen kurzer Zeit ein schweres Gewitter aufgezogen, weswegen die Gruppe beschlossen habe, zum Auto zurückzugehen.

Kurz bevor die Gruppe das Auto erreichte, soll sie einen lauten Knall hinter sich gehört und nach dem Umdrehen gesehen haben, wie die Frau mehrere Dutzend Meter durch die Luft geschleudert wurde. Obgleich die Familie sofort den Arzt alarmierte, kam jede Hilfe für die Frau zu spät.

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