Dramatische Flucht: Drei Töchter sehen Mutter nachts in Fluten verschwinden – Unwetter fordern mindestens ein Todesopfer

 

Die sintflutartigen Regenfälle im Süden Sardiniens haben mindestens ein Todesopfer gefordert. Eine 45-jährige Frau aus Assemini konnte von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden. Ein Schäfer wird unterdessen noch immer vermisst.

Die Mutter aus Assemini war Art in der Nacht zum Donnerstag auf dramatische Art vor den Augen ihren drei Töchter und ihres Ehemannes von den Fluten verschluckt worden. Die Familie hatte um drei Uhr morgens ihr Haus an der Gemarkung Sa Paria aus Angst verlassen, es könnte geflutet werden, berichtet Sardiniapost. Die Fünf waren mit einem Auto fortgefahren, bis der Wagen auf einer Straße offenbar von einer Flutwelle erfasst wurde.

Den kleinen 14-jährigen Zwillingen gelang es, sich in ein nahes Gebäude zu retten, die ältere Schwester hielt sich an einem Baum fest, bis Helfer sie noch in der Nacht retten konnten. Die Mutter wurde am Morgen am Ufer der nahen Lagune Santa Gilla tot von Tauchern der Carabinieri geborgen, der Ehemann wurde ebenfalls am Morgen von einem Helikopter gerettet.

38-jähriger Schäfer bei Capo Ferrato vermisst

In der Umgebung von Castiadas am Südostzipfel der Insel zwischen Geremeas und Capo Ferrato wird ein 38 Jahre alter Schäfer vermisst. Der Schäfer hatte seine Herde in nahe Capo Ferrato zum Weiden geführt und war laut Nachrichtenagentur ANSA vom Unwetter überrascht worden. Suchmannschaften fanden inzwischen Kleidungsstücke und mehrere tote Tiere. Von dem Schäfer hingegen fehlt bislang jede Spur.

 

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