Nach tödlichem Unwetter im Süden Sardiniens: Drohnen sollen vermissten Schäfer aufspüren

 

Die zerstörte Brücke der SS 195. Foto: Regione Sardegna

Drei Tage nach den schweren Regenfällen im Süden Sardiniens, die mindestens ein Todesopfer gefordert haben, wird noch immer nach einem 38-jährigen Schäfer bei Capo Ferrato gesucht. Der Mann gilt seit dem Morgen des 11. Oktober vermisst. Der gebürtige Sizilianer lebt in Castiadas und hatte sich mit seiner Herde in der Gegend von Capo Ferrato aufgehalten.

Die Brücke auf der SS195 direkt nach der Zerstörung und zwei Tage später nach ersten Wiederaufbauarbeiten. Foto: Regione Sardegna

Suchmannschaften hatten noch am Donnerstagmorgen einige Habseligkeit des 38-Jährigen und mehrere tote Tiere gefunden, die zu seiner Herde gehörten. Von dem Schäfer selbst fehlt jedoch bislang weiterhin jede Spur. Die Rettungsmannschaften setzen wegen der Größe und Unübersichtlichkeit des Gebietes auch Drohnen ein.

Unterdessen kündigte das staatliche Straßenbauamt ANAS an, die unterbrochene SS195 zwischen Cagliari und Capoterra solle am Dienstag wiedereröffnet werden. Die Arbeiten für das Ersetzen einer Brücke, die von den Regenfluten ins Meer gerissen worden waren, läuft bereits seit Freitag, berichtet das Portal Sardiniapost.

Die Wetterverhältnisse haben sich mittlerweile wieder stabilisiert. Einen Überblick zur aktuellen Situation mit einwöchiger Vorhersage gibt es hier.

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