“Beiße und flüchte”: Pula Italiens Hot-Spot für Schäferstündchen unter freiem Himmel

Mit einem entschiedenen Schuss Lokalpatriotismus hat Sardiniens auflagenstärkste Zeitung gerade episch breit über ein Ranking berichtet, das ein schlüpfriges Internet-Portal für unverbindliche Schäferstündchen ausgemacht haben will. Der Strand von Pula südwestlich von Cagliari soll demnach der viertbeliebteste Platz in Italien für Sex unter freiem Himmel sein – und zwar von der Sorte mordi e fuggi, was wörtlich übersetzt beiße und flüchte und sinngemäß ‘auf die Schnelle’ bedeutet.

Auf ähnliche Weise ist vermutlich auch der jüngste Beschluss der Gemeinde zur Kurtaxe entstanden. Denn als die Verwaltung von Pula kurz nach dem Ende der diesjährigen Saison feststellte, dass sich statt der erhofften 350.000 Euro nur 250.000 Euro als Urlaubssteuer von den Touristen in die Gemeindekasse abzweigen ließen, wurde der Tages-Obolus einfach um 25 Prozent von 2 Euro auf 2,50 Euro erhöht, berichtet das Blatt an anderer Stelle.

Die Häme im Online-Portal der Zeitung ließ nicht lange auf sich warten. “Erst die Parkplatzgebühren, jetzt auch noch höhere Kurtaxe: Wenn ihr so weiter macht, werdet ihr bald wieder Schafe hüten”, lautete der erste Kommentar eines aufmerksamen Lesers.

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