“Fast & furious” in Cagliari: Carabinieri stoppen illegale Autorennen mit hunderten teils minderjährigen Zuschauern

Die Carabinieri Freitagnacht auf der improvisierten Rennstrecke im Industriegbiet von Monastir. Foto: Carabinieri

Cagliari, 11. Januar 2020. Einen Einsatz der etwas ungewöhnlichen Art hat am Freitagabend Carabinieri-Streifen von Monastir und angrenzenden Ortschaften gebunden. Den militärischen Ordnungshütern mit den lustigen Uniformen, die ständig mit der Polizei um ihre Wichtigkeit buhlen, war eine ungewöhnliche große Ansammlung junger Insulaner in dem Ort rund zehn Kilometer nördlich von Cagliari zu Ohren gekommen.

Als einige Streifenwagen im Industriegebiet von Su Fraigu ankamen, das direkt an der inseldurchquerenden SS 131 liegt, staunten sie nicht schlecht: Mehrere Hunderte junge Sarden, darunter offenbar auch viele Minderjährige, hatten sich als Zuschauer am Rande einer Straße versammelt, um sich Autorennen anzuschauen, berichtet die Regionalzeitung “L’Unione Sarda”.

Für das Rennen, dass möglicherweise nach dem Vorbild der US-Mega-Hit-Serie “Fast & Furious” angelegt war, hatten die Organisatoren ohne jede Genehmigung klammheimlich kurzerhand eine öffentliche Straße gesperrt und zu einer Art Rennstrecke umgewidmet.

An den Rennen sollen rund 50 Autos teilgenommen haben. Rund 65 Personen seien kontrolliert worden, die Veranstaltung wurde sofort abgebrochen, alle beteiligten Fahrzeuge an dem Rennen ebenfalls überprüft. Die Ermittler vermuten, dass das illegale Rennen zudem auch illegalen Wettern gedient haben könnte.

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